#16

RE: Positives Denken

in Mental & Physisch 23.01.2017 22:06
von edward • 2.393 Beiträge

Permanent schlagen die Medien, insbesonders TV mit den vielen Gesundheitssendungen auf uns ein. Man spricht schon von Gesundheitswahn.
Man muß und sollte es wirklich nicht übertreiben. Dennoch, Gesundheit ist Lebensqualität und dafür muß ich etwas tun. ETWAS - wohlgemerkt.Besser gesagt: auf mich zu geschnitten. Das muß jeder selber herraus finden. Prof. Hilfe ist sinnvoll.
Bewegung in jeder Art und Weise ist gut.
Ein Fitnessstudio ist nicht unbedingt nötig.
Ich habe oft das Dehnen erwähnt. Da spricht man von Muskelverkürzung. Ist nicht richtig die gibt es nicht. Aber die Muskeln arbeiten gegen einander bei Belastung. Und Muskeln und Sehen bleiben elastisch.
Zurück zu einem Ganzkörpertraining welches von mir bevorzugt wird.
!. Etwas Krafttraining
2. Konditionstraining ( Seilspringen/ Skipping)
3: Dehnen
4. mentales Enspannen ( progressive Relaxion/Meditaion)
Mehr nicht, kann überall aus geübt werden mit einfachen Mitteln. Pror. Relaxion komme ich noch.
Hier noch mal mein Wackelbrett, schnelle Vor - und Rückhandschläge am Schwingball. Ein super Ganzkörpertraining da die gesamte Muskulatur inckusive der Balance gefordert wird. Die meisten glauben mir nicht das ich in 2-3 min jeden - auch fitte Leute - damit klein kriege.

Gentleman erwähnte das Tanzen. Sehr gut. Schwimmen, Nordic Walking, Fahrrad fahren, Wandern usw ist alles sehr gut. Nur wer mehr erreichen will muß mehr tun. Das sollte jeder für sich herraus finden und sich auch nicht über fordern. Etwas Ehrgeiz ist aber lobenswert und spornt an.
Ich habe vor kurzem Gold beim 25m Schwimmen für´s Sportabzeichen verpasst. Um 5 sec. Also - mit Ehrgeiz die 5 sec auf holen
Edward


be fair
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#17

RE: Positives Denken

in Mental & Physisch 24.01.2017 21:29
von edward • 2.393 Beiträge

Das Thema sollte irgentwann zu den Akten gelegt werden. Es läuft schnell aus dem Ruder und wirkt sich negativ aus. Ernährung ist noch ein Thema; gute Ernährung sollte aber allgemein bekannt sein.
Eines noch: das Bauchgefühl. Ich habe oft das Gefühl das dieses nichtt gern gehört wird und auch belächelt. Wir leben in einer gut geplanten, duchdachten organisierten und rationellen Welt.
Und dann "Bauchgefühl" ? Ein Beispiel:
Berlin, 3. November 2016 | Mit 20 amerikanischen Führungskräften eines internationalen Konzerns erkundeten wir die drei Ebenen von Leadership mit dem Bogen: Self-Awareness, Mindfulness und Togetherness. Eine besondere Herausforderung bestand darin, beim systemischen Schießen die Balance von Selbstführung und Gruppendynamik zu halten. Interessanterweise rückte die anfängliche individuelle Zielvisualisierung der Teilnehmer im Laufe des Prozesses zurück zugunsten eines gemeinsamen Treffens der Zielscheibe durch die Gruppe. Ebenso interessant war, dass die individuelle Trefferquote dabei deutlich höher war. Nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stärker.
Ich erwähnte mal: Sind wir Einzelkämpfer obschon wir zu 6 in einer Gruppe schiessen.
Na mal schauen ob man dem auf den Grund gehen kann.
Edward


be fair

zuletzt bearbeitet 24.01.2017 21:29 | nach oben springen

#18

RE: Positives Denken

in Mental & Physisch 29.01.2017 20:15
von edward • 2.393 Beiträge

Sehr interessanter Bericht in " Die Flinte". Der Engländer Ed Solomons, Weltmeister, spricht mir in vielen Aus der Seele. Haben wir hier schon oft genug diskutiert. Daher freut es mich wenn man seine Erfahrung und Vorstellung von einem Weltmeister bestätigt bekommt. Das eine ist das nicht grad beliebte Thema " mentales Trainining". Ist aber auch eine breit gefächertes Thema über dieses es inzwischen fast eine Bibliothek gibt. Sich da durch zu arbeiten ist fast nicht mehr möglich. Und ich denke das es in der Vielfalt der Bücher und Dissertationen von Psychologen und sportlichen Hochschulstudenten oftmals Schaden anrichten kann.
Die Kunst besteht darin den richtigen Weg- Kurz, Präzise und verständlich - zu finden.
Salomons scheint das gelungen zu sein.
Es hat sich bei vielen ( ich spreche jetzt von uns Amateuren) immer noch nicht genügend herrum gesprochen wenn die Grundtechnik nicht beherscht wird. Das gilt logischer weise für jede sportliche Disziplin.
Dann kann man sich mit mentalen Training beschäftigen.
Wie Ed Salomons das richtig sagt. Aber ( Grund-) Technik sollte auch nicht das ein und alles sein; Wie es sehr oft zu hören ist. Viele kennen ja nur ein Thema: Am Schaft her rum basteln und schrauben und " welche Patrone " ist die richtige. Daher spricht er mir voll aus der Seele: wenn man die Grundtechnik nicht beherrscht nutzt der Maßschaft auf´n hundersten mm nix. Interessant auch sein ( etwas ) vernichtendes Urteil über die CPSA Trainer. Bei uns ein Schießtrainer ohne den Zusatz " CPSA " gilt nichts. Aber das lasse ich mal im Raum stehen.
Es geht aber auch nicht ohne Talent - wie in der Halali zu lesen ist. Ein anderer Europameister - der junge Franzose Maxime Morin - packt seine Meisterschaften recht locker an. Nix mit Schiess coach oder mentalen Training. Er weiß aber schon das regelmäßiges Training notwendig ist.
Seine Unterstützung findet er bei seinem Vater und einem befreundeten erfolgreichen Schützen.
Ein Naturtalent welcher aus der Jagd kommt. Jung, Dynamisch und motiviert. Das ist sein Erfolg.
Edward
Was mich aber weiter interessiert ist das - oft in´s lächerliche gezogene - Bauchgefühl. Ich bin mir sicher das dass ein noch verkanntes Gebiet ist.


be fair

zuletzt bearbeitet 29.01.2017 20:19 | nach oben springen

#19

RE: Positives Denken

in Mental & Physisch 31.01.2017 08:38
von kingklops • 369 Beiträge

wenn der Schaft nicht passt muss man sich "verrenken" und passt sich der Waffe an.. das kostet 1-3 Tauben aufs Turnier gesehen... Wenn die Patrone aus meinen Choken keine gleichmäßige Deckung hat, bringe ich zusätzlich unnötiges RNG in die Gleichungen.. und damit gefühlt ebenfalls 1-3 Tauben die ich verschenke...

bei 75/100 ist das wurst egal... schieße ich aber um die WM oder Geld mit im Kreise der immer 90+ kann ich durch passendes Equipment konstanter werden und nehme 2 unnötige Fehlerquellen raus.. bleibt "nur" noch das mentale und die "Tagesform" da Technik und Equipment ja stimmen.

Die wenigsten die ich kenne drehen regelmäßig am Schaft, sofern sie eine gute Einstellung gefunden haben..in der Findung ja.. da wird so lange angepasst bis man meint es stimmt alles..Auch da sollte man am besten einen kundigen Schäfter und oder Trainer dabei haben, was das finden der passenden Einstellungen am TSK oder Nill verkürzen dürfte.

wenn man also eine "gute" Patrone gefunden hat ist diese Baustelle beseitigt und aus dem Kopf gestrichen. das bedeutet 1 x richtig Afuwand betreiben um dann über lange zeit eine Ausrede weniger zu haben.

Ein Maßschaft ist ja auch immer nur eine Momentaufnahme die für die aktuellen körperlichen Gegebenheiten passt.. nehme ich 15 kg zu oder ab ist der Maßschaft schon nur noch suboptimal..


Es gibt im Schießen viele Parallelen zum Golf... bis HDCP 18 kann man mit jeder noch so kruden Technik kommen..bis HDCP 10 bedarf es mehr Aufwand und besserer Technik um konstanter zu sein... darunter ist es schwer und nur mit viel Aufwand wirklich dauerhaft zu erhalten..
nimmt man am Anfang wenig Training, weil die Stunden so teuer sind, man kauft ohne Pro Beratung irgendeinen Schlägersatz im Ebay.. dann braucht man lange um in die Regionen vorzudringen in denen man sagen kann " der kann Golf spielen"( HDCP 18 oder besser)
nimmt man von Anfang an konsequent Trainerstunden und lässt sich beim Kauf der Ausrüstung beraten dann kann ein gleich talentierter Anfänger das ganze 1-2 Jahre schneller schaffen..weil die Schläger angepasst sind und man eine saubere Grundtechnik hat...
im Mannschaftstraining in Vorbereitung auf die Turniere früher haben wir mit dem Pro Videoanalysen gemacht, Technik Training fürs kurze Spiel und für die langen dinger..Ich stand stundenlang in der Videokabine und es wurden alle Winkel des Schwungs beleuchtet und optimiert.

Die Videoanalyse ginge garantiert auch fürs Skeet.


Parcours ist Golf mit der Flinte
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#20

RE: Positives Denken

in Mental & Physisch 31.01.2017 21:46
von edward • 2.393 Beiträge

Das ist schon richtig. So sollte es auch sein. Ist aber nach meinen Erfahrungen meistens nicht der Fall.
Es wird immer wieder auf´s neue nach dem " Schuldigen " gesucht. Man schaue sich mal in den foren um. Immer auf´s neue die selben Fragen.
OK, warum nicht. Muß man ja nicht drauf reagieren. Aber ich habe im Sport meine Erfahrungen gemacht bezüglich Grundtechnik, Ausrüstung und " Kopf".
Wenn ich einige Jahre zurück denke - betr. " mentales Training, Fitness / Kondition usw und auch Ernährung - so bin ich nicht nur aus gelacht sondern teils in der Luft zerrissen worden.
Ob welche Chokes, Muni, Lauflänge was auch immer, ist schnell ab gehakt, sollte es auch sein. Einmal das Problem gelöst und gut is. Die anderern und weitergehenden Punkte sind Arbeitsaufwendiger und Mühseliger und nicht so schnell gelöst.
Ich habe schon vor Jahren das Wurfscheibenschiessen in der Grundtechnik mit anderen Sportarten verglichen. Aus eigener Erfahrung. Meine Güte, was wurde darüber geringschätzig geschmunzelt.
Was die Schiesslehrer bertriftt: Ich habe noch bei keinem - obschon ich einige beobachtet habe - Unterricht genommen. Da passte irgend etwas nicht. Das soll aber keineswegs heissen das die ihre Arbeit nicht gut machten. Die nicht passende Chemie kann auch an mir liegen.
Lange Rede kurzer Sinn: Für mich kommen mehr und mehr sportliche Gesichtspunkte zum tragen die die so beliebten Themen in den Hintergrund treten lassen ( abgesehen mal von "feinen" Flinten die Liebhaber nunmal faszinieren).
Vielleicht muß ich mich auch über die üblichen Themen " Muni, Chokes was auch immer " hin weg setzen. Denn bei meinem dürftigen "Training " bringt es mir nix. Drei mal Parcour im Jahr - da bringen auch die besten Chokes nichts.
Ergo - nach anderen Wegen suchen.
Das gilt sicher auch für die über " 90% " Trefferquote Kraks
Edward


be fair
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