#1

Britische Fasane

in Wingshooting 10.01.2016 23:27
von edward • 2.381 Beiträge

https://www.facebook.com/james.foster.98...412715/?theater
Das muß man mal erlebt haben. Es gibt sicher unterschiedlichste Ansichten über die Fasanen Jagd in England. Ich habe das mal vor fast 15 Jahren in Schottland in einer völlig abgeschiedenen Gegend gesehen. Das ist unglaublich. Wir waren am Samstag draußen und hatten insgesamt 8 Hähne gesehen. Also wenn man das hier sieht - Wow, unglaublich.
Edward


be fair

zuletzt bearbeitet 10.01.2016 23:35 | nach oben springen

#2

RE: Britische Fasane

in Wingshooting 17.01.2016 18:48
von Volkmar • 34 Beiträge

Fasanenjagd in England ist mir zu sportlich. Ist auf dem platten Land immer noch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Taubenheil
Volkmar

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#3

RE: Britische Fasane

in Wingshooting 18.01.2016 10:18
von edward • 2.381 Beiträge

In England ist es Sport, dass gilt aber dort für die Jagd schlecht hin. Es gibt dort nicht das jagdliche Brauchtum wie bei uns - aber eine alte gepflegte Tradition. Und die hat seine Vorteile- das sieht man an den vielen shooting grounds und dem (fast) Volkssport clay pigeon shooting.
Ich stelle mal in den Raum : trotz der umstrittenen sportlichen Einstellung zur Jagd wird die Niederwildjagd in England eher überleben als bei uns.
Das ist mir letzten Freitag in Rheda sehr deutlich auf dem Fallenlehrgang vom LJV - NRW geworden. Die Justiziarin und der Berufsjäger haben uns sehr deutlich gemacht auf welchem dünnen Eis sich die Jagd bei uns bewegt
Einen Vorteil hat die Jagd in England: die engl. Wirtschaft kämpft permanent mit wirtschaftlichen Problemen. Die Jagd ist mit allem drum und dran (also das ganze Equipment was man braucht) ein Wirtschaftsfaktor der nicht unerheblich ist. Und es hängen Arbeitsplätze dran. Das interessiert bei uns niemandem.
Zurück zur Fasanenjagd: Ich mag es auch nicht wenn der Fasan nur Kanonenfutter ist. Aber der Besatz kann unterstützt werden. Das auswildern von Fasan hält sich vom Arbeitsaufwand in Grenzen. Auch wenn mancher Fasan nicht durch kommt - aber einige schon und das hilft dem Besatz.
Das Interesse ist gering - aber das Gejammer groß: kein Wild da :-(
Auf dem letzten Schlür vor Ende der Fasanenjagd schoß ich einen Hahn wo die Mitjäger große Augen machten. Es war ein sehr starker Hahn. Als ich dann noch sagte das dass einer von meinen Hähnen vom letzten Jahr ist glaubten sie es nicht. Konnte ich aber beweisen. Sie hatten übersehen das der Hahn keinen Halsring hatte.
Es gibt einen gravierenden Unterschied zu England: dort wird unglaublich viel Geld in die Niederwildjagd gesteckt. Bei uns geht das Geld in die Hochwild-Reviere.
Edward


be fair
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