#1

Grundsätzliches

in Technik 20.06.2015 21:09
von edward • 2.329 Beiträge

Grundsätzliches....wie wir ja wissen. Immer gut sich es immer in´s Gedächtniss zurück zu rufen.
Den visuellen Punkt , den break point zu finden und natürlich die richtige Fußstellung. Dazu die Finte in die richtige Richtung führen und zurück und Schwingen.
http://www.bing.com/videos/search?q=clay...6F7547036C49408
Edward


be fair
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#2

RE: Grundsätzliches

in Technik 20.06.2015 21:29
von Gentleman • 1.512 Beiträge

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" Back to the Basics " richtig, aber was wenn man die Basics nicht richtig gelernte hat. In den wenigsten Jagdkursen, geschweige denn autodidaktisch, wird man das Richtige gezeigt bekommen. Dieses geht wie in diesem Fall nur mit Schießlehrer, also sollte man diesen Schritt am Anfang ruhig mal gehen. Es kann sich lohnen.
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Beim Flintenschießen, wird zuviel theoretisiert und zu wenig geschossen.
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#3

RE: Grundsätzliches

in Technik 20.06.2015 21:55
von edward • 2.329 Beiträge

Ja, wenn man die Basis nie richtig gelernt hat gibt´s Probleme. Das erinnert mich immer an den Tanzlehrer der sagte: Jemand falsch eingeübte Tanzschritte ab zu gewöhnen ist schwer, sehr schwer.
Aber den richtigen instructor zu finden ist auch schwer. Vielleicht bin ich aber zu skeptisch.
Edward


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#4

RE: Grundsätzliches

in Technik 21.06.2015 13:14
von Hotzenplotz • 423 Beiträge

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dazu kann ich etwas berichten:
Ich hatte in der letzten Woche ein Einzelstunde Unterricht bei Uli Hadrian auf dem Trapstand in Buke.

Kurz, ich war sehr angetan.
Da hieß es nicht: Du unterschießt die Taube, sondern warum ist das so? und wie stelle ich das ab.
(Der Grund war Mucken, auch weil ich die Flinte nicht fest genug hielt)
Diese Stunde (es wurden 1,5 weil niemand den Stand belegt hatte) hat mir viel gebracht und ich war abschließend sehr zufrieden.
Uli Hadrian hat sich auch im Nachgang noch sehr viele Gedanken gemacht und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl von vertaner Zeit (und Geld).
Ich fand ihn und seinen Umgang auch sehr angenehm - die Chemie stimmte.

Wenn die Grundlagen nicht sitzen, kommt man nicht allzu weit. Das grundsätzliche Fundament muss stabil stehen.

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#5

RE: Grundsätzliches

in Technik 21.06.2015 17:25
von edward • 2.329 Beiträge

Dem ist so. Ich komme auch gut mit Hadrian zurecht. Er ist - meiner Meinung nach - sehr umgänglich. Vieleicht kein Ken Davis oder Yardley; muß man auch nicht. Der gute alte von Fürstenberg und Hadrian sind von der guten alten Schule. Es sind - bzw - waren (der gute alte Gustav v. ) Liebhaber der Flintenkunst. Sterben sie langsam aus ?
Edward


be fair
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#6

RE: Grundsätzliches

in Technik 21.06.2015 19:34
von Gentleman • 1.512 Beiträge

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Ich habe U.H. leider schon 2 Mal gesehen als er ausrastet ist. Das soll jetzt natürlich nicht sein Unterricht in Frage stellen. Aber es schreckt schon ab, schade. Einen guten Schießlehrer zu finden der einen persönlich weiter bringt, ist in Deutschland leider sehr schwierig. Ich bin jetzt mal auf England gespannt.

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Beim Flintenschießen, wird zuviel theoretisiert und zu wenig geschossen.
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#7

RE: Grundsätzliches

in Technik 21.06.2015 21:40
von edward • 2.329 Beiträge

Ausrasten darf man als Lehrer generell nicht
Ich bin sehr vorsichtig mit der Beurteilung der Flintenlehrer; ich kenne einfach zu wenige. Mit Hendrik Strohtmann habe ich mal locker geschossen, dass war aber kein Unterrricht. Schmidt-Colberg habe ich mal durch Zufall zu gesehen. Er erschien mir sehr sehr ruhig und sagte recht wenig.
Soll aber kein Urteil sein.
Ich kann mir überhaubt nicht vorstellen das ein Instructor in England etwas falsches sagt oder gar ausrastet. Das entbehrt jeglichen britischen Stil.
Es gibt wenig Erfahrungsberichte über Flintenlehrer. Aber wer gibt schon zu: Na, das war nix
Edward


be fair
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#8

RE: Grundsätzliches

in Technik 21.06.2015 21:58
von Gentleman • 1.512 Beiträge

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Ich glaube das es so wenig Erfahrungsberichte von Schießlehrer gibt liegt an der mangelnden Akzeptanz der Schießlehrer in diesem " Sport ". In jedem Sport, sei es Tennis, Golf usw. gibt es Tennislehrer, Golflehrer und die werden auch regelmäßig gebucht. Warum also auch nicht einen Schießlehrer regelmäßig buchen. Ein Thema was Diskussionsstoff bietet........

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Beim Flintenschießen, wird zuviel theoretisiert und zu wenig geschossen.
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#9

RE: Grundsätzliches

in Technik 22.06.2015 15:42
von edward • 2.329 Beiträge

Ich denke dass die Erklärung recht einfach ist. Der Schießsport ist in unserer Gesellschaft eine unbedeutende Randsportart; wird dazu noch von selbsternannten Weltverbesseren bekämpft und geächtet. Vergleichen kann man das auch mit dem Kampfsport. Dazu kommt das es in diesen Sportarten leider schwarze Schafe gibt. Die gibt es zwar überall sind aber in diesen zwei Sportarten sehr häufig vertreten.
Durch zwei Kollegen hatte ich mal Kontakt mit den Reservisten. Oh mann, denen habe ich ganz schnell den Rücken gekehrt.
Als Betreuer bin ich immer mit zu den Wettkämpfen gefahren; nach und nach haben wir davon Abstand genommen da die Szene immer mieser wurde.
Nebenbei bemerkt (OK, gehört hier nicht hin) : Der Kampfsport hat sein schlechtes Image in keinster Weise verdient. Es gibt keinen faireren Kontaktsport und in der Statistik liegen die Verletzungen am unteren Ende der Skala. Das ist garnicht bekannt.
Das nur nebenbei.
Zum Thema: warum gibt es wenig in Anspruch genommene Trainer?
Ich denke das es daran liegt dass Schiessen jeder kann !!!! Wozu einen Trainer wenn jeder die Scheibe mit dem KK auf 50m trifft. Kann soweit jeder.
Körperlich hartes Konditionstraining ist nicht notwendig. Komplizierte Techniken brauchen nicht erlernt werden. Ein Tischtennisspieler braucht Jahre um in der Kreisliga auf zu steigen. Ein Hammer- oder Diskuswurf sieht sehr banal aus. Mal probiert
Sehr viele Schützen ballern drauf los (insbesonders die Jäger) wie gesagt....kann ja jeder. Und tatsächlich kommen sie bis zu einem bestimmten Level. Ohne Trainer. Aaaaaaaaber - dann ist Ende bei Bünde. Ich kenne einige die die Landesmeisterschaft und Deutsche Meisterschaft gewonnen hatten.
Dann ist schlagartig Schluß. Einige schaffen dann nicht mal mehr die Kreismeisterschaft.
Wer kontinuierlich seine Leistung steigern will bzw halten will braucht einen Trainer.
Gute Technik die man im Schlaf abrufen kann ist das eine (und erlernbar bei jeden guten instructor), aber dazu gehört mehr.
Ich komme wieder auf mein Lieblingsthema zurück: Das mentale Training ! Was nutzt die eingefleischte beste Technik wenn mir niemand beruhigent die Hand auf die Schulter legt: "Mein Lieber, ich weiß du hast ein persöhnliches Problem aber schalte erstmal ab. Hinterher können wir reden".
Das ist zwar nicht die Aufgabe des Trainers für die beginners; sondern für die die es schon können.
Und dazu zähle ich uns alle.
Ich denke das bei olympisch Trap und Skeet die Aufgabe des Trainers im "mentalen" Bereich liegt.
Da finde ich nice-gun sein Ausdruck "betreutes Schiessen" so treffent.
Aber Gentleman`s seine Frage ist voll berechtigt: warum nicht regelmäßig einen Schiesslehrer buchen ?
Ein sachkundiger vertrauter Sportsfreund kann schon sehr hilfreich sein.
Edward


be fair

zuletzt bearbeitet 22.06.2015 15:46 | nach oben springen

#10

RE: Grundsätzliches

in Technik 22.06.2015 18:12
von Gentleman • 1.512 Beiträge

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《edward 》Ich komme wieder auf mein Lieblingsthema zurück: Das mentale Training

Weil sportlicher Erfolg auch Kopfsache ist.............das Magazin " Die Flinte " wird demnächst mit dem Mentalcoach Thorsten Loch zusammen Arbeiten und aufschlussreiche Beiträge zu diesem Thema erstellen. Es bleibt spannend.......

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Beim Flintenschießen, wird zuviel theoretisiert und zu wenig geschossen.
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#11

RE: Grundsätzliches

in Technik 23.06.2015 08:04
von edward • 2.329 Beiträge

Das würde mich auch sehr interessieren. Ein Thema welches sehr viele ignorieren. Das liegt eventuell daran das der ein und andere denkt: na ja, der tickt nicht richtig. Vorbehalte gibt es sicher viele. Bei uns kommen ein paar junge Schützen die jetzt schon so tun als ob sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben. Aber ich beobachte oftmals wie sie schnell den Faden verlieren.
Und oft sind sie etwas resistent gegen einen sinnvollen Ratschlag.
Einige ältere Schützen haben das oft besser im Griff. Da kommt ihre Erfahrung zum Tragen. Und ich habe festgestellt das ältere - und grad die erfahrenen Schützen - offen für Ratschläge sind.
Die sehr jungen Schützen blocken oft ab.
Edward


be fair

zuletzt bearbeitet 23.06.2015 08:06 | nach oben springen

#12

RE: Grundsätzliches

in Technik 23.06.2015 12:11
von Gentleman • 1.512 Beiträge

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Vielleicht ganz Interessant, einige Gedanken zu diesem Thema von Autorin U. WINDISCH.

Mentales Schiesstraining (Mentaltraining)

Spitzensport ist ohne Mentaltraining nicht mehr denkbar. Doch noch immer gibt es Schützen, die glauben ohne diesen Psychokram auszukommen. Das ist schade, denn sie verschenken ihre besten Ressourcen. Vielleicht liegt es daran, dass sie sich nicht so richtig vorstellen können, was mentale Fitness überhaupt ist. Ich will daher die wichtigsten Bereiche einmal kurz zusammenfassen:
Mentale Fitness für den Schützen umfasst:

1.sich gut entspannen zu können und ein gut ausgebildetes Körperempfinden zu entwickeln,
2.visualisieren zu können, das heißt innere Bilder sehen und konstruktive Zielbilderentwickeln zu können,
3.konstruktiv denken zu können und jederzeit von negativen auf positive Gedankenumschalten zu können,
4.seine Gefühle zu erspüren und sie verändern oder loslassen zu können,
5.konkrete Ziele zu formulieren und in Schritten systematisch erreichen zu können.

Wozu dient das beim Schießen?
Dem Gehirn ist es egal, ob man etwas wirklich tut oder ob man es sich nur vorstellt.Das ist kein Witz, sondern wissenschaftlich belegt. Was heißt das für den Leistungssportler? Da es dem Gehirn egal ist, kann er gemütlich im Sessel sitzen und sich nur vorstellen zu trainieren. Das spart etwa 2/3 der Zeit, kostet keine Kraft und keinen Aufwand. Wenn Sie nun glauben mit den Wurfscheiben ginge es bergab, dann kann ich Ihnen versichern: Das mentale Schießtraining ist noch effektiver als das aktive Training, wie ich herausgefunden habe. Es ist also nicht egal, ob aktiv oder mental trainiert wird, denn man könnte sagen: Mit dem Kopfkino der inneren Bilder wird noch schneller und effektiver gelernt besser zu schießen!

......und wieder Diskussionsstoff.......oder nicht........ist es nicht so, dass man manchmal " Mental" nicht gut drauf ist und nichts trifft. Die berühmte Tagesform, kann man diese mit Mentaltraining beeinflussen ?

Darüber sollte man vielleicht mal nachdenken.......
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Beim Flintenschießen, wird zuviel theoretisiert und zu wenig geschossen.

zuletzt bearbeitet 23.06.2015 12:22 | nach oben springen

#13

RE: Grundsätzliches

in Technik 23.06.2015 16:18
von edward • 2.329 Beiträge

Doch noch immer gibt es Schützen, die glauben ohne diesen Psychokram auszukommen
Das ist mit Sicherheit der wunde Punkt. Soll einem ansich egal sein - andere Schützen können von dieser Mißbilligung nur Profitieren.
Wie wichtig das "mentale Training" ist hatte ich ja in dem Beispiel der Probanten - aktiv/mental - erwähnt. Die Sportwissenschaftler waren selber überrascht.
Sehr interessant von der Windisch und interessant ist das ansich so manches - obschon wir keine Profis sind - oft hier erwähnt wurde.
Was ich allerdings noch interessanter finde ist das von professionellen Schiesslehrern kaum von Mentalem Training zu hören ist. Ich habe den Eindruck das sie sich sehr bedeckt halten: Vielleicht ist es Konkurrenz-Angst. Jedenfalls konkretes kann ich auf ihren Webseiten nicht finden.
Mehr so am Rande.
Da sind die Briten vielleicht etwas offener.
Edward


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#14

RE: Grundsätzliches

in Technik 25.06.2015 09:19
von edward • 2.329 Beiträge

Das TT-Schiessen nicht nur Technik (natürlich schon Vorraussetzung) sondern insbesonders Kopfsache ist habe ich Mittwoch gesehen.
Eine Schützin hatte einfach nicht denn swing drauf. Sie versuchte zwar die Flinte in Bewegung zu bringen aber stocherte immer hinter der Taube hinter her. Trotz guter Ratschläge die Flinte (Skeet) vor die Taube zu bringen verstand sie es nicht. Sie meinte das sie doch davor ist; war aber immer eindeutig dahinter.
Da viel mir der Trick mit dem ausgetrecktem Arm ein. Die Flinte durch den Arm ersetzen, ganz normal die Taube abrufen und mit dem Arm die TT verfolgen, davor gehen und im Kopf "bum".
Auf die Frage wo denn ihr Zeigefinger war als sie 2bum" sagte kuckte sie ganz erschrocken: "Ja, hinter der Taube" !
Sie war ganz erschrocken das sie es diesmal selber sah.
Wenn beginners mit der Flinte die Taube hinterschiessen sehen sie es nicht. Aber mit dem ausgetrecktem Zeigefinger bemerken sie es.
Das habe ich schon oft bemerkt. Woran liegt das?
Ich kann nur vermuten das der Arm ein Körperteil ist und die Flinte ein Fremdkörper. Der Arm sendet andere Signale zum Hirn.
Währent der Fremdkörper Flinte trainiert werden muß sodaß die Signale ankommen bzw umgesetzt werden ist das mit einem Körperteil einfacher.
Vielleicht irre ich mich.
Ich denke das wir vieles über´s "mentale" noch nicht wissen.
Edward


be fair
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#15

RE: Grundsätzliches

in Technik 25.06.2015 13:45
von Gentleman • 1.512 Beiträge

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Es liegt auch viel an der Ausbildung (Grundlagen). Oder hast du beim Schießen in der Jagdausbildung schon mal so eine Anleitung gesehen ? Ich noch nie.

Learn To Clay Pigeon Shoot with Sporting Targets - Part 2



Guckst du hier : https://m.youtube.com/results?q=clay+shooting&sm=2

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Beim Flintenschießen, wird zuviel theoretisiert und zu wenig geschossen.

zuletzt bearbeitet 25.06.2015 13:48 | nach oben springen


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