#16

RE: der schwarze Tod

in Technik 15.05.2015 23:06
von Gentleman • 1.534 Beiträge

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Das mag ja alles sein, aber letztlich liegt es am Schützen ob er trifft oder nicht und sekundär am Material und da ist es egal ob eine Patrone schnell oder langsam ist. Man schießt nämlich auch mal schnell vorbei.........

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Beim Flintenschießen, wird zuviel theoretisiert und zu wenig geschossen.
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#17

RE: der schwarze Tod

in Technik 16.05.2015 08:17
von edward • 2.389 Beiträge

Im Wettkampf ist die schnellste Patrone die schwarze Hull Souvereign Parcour 6,5 -2,5mmm
Muni-Diskussion, immer wieder spannent und ein Thema ohne Ende
Alsdann steht mal der "Schwarze Tod" auf meiner Liste. Hast du die denn am Stand, Kermit?
Probieren geht über studieren!
Edward


be fair
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#18

RE: der schwarze Tod

in Technik 16.05.2015 09:46
von Kermit • 88 Beiträge

Ja die schwarze Hull ist frisch eingetroffen, aber auch die rote Souvereign No 7 und die Superfast 7,5 sind am Lager!

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#19

RE: der schwarze Tod

in Technik 16.05.2015 22:18
von edward • 2.389 Beiträge

Werden wir testen. Neu ist mir das Hull auch eine Sporting 100 auf den Markt gebracht hat. Erhältlich in 28g und 7,5 und 8.
Schnell soll sie mit 1400ft sein; das heißt 426,72 m/s.
Hull sagt:
..mit unglaublicher Konsistenz - damit ist sehr gleichmäßige Wirkung gemeint -
sehr gute Deckung und hohe Brechkraft bei sehr moderatem Rückstoß welcher den zweiten Schuß - wenn notwendig - nicht verreißt.
Und natürlich sagt Hull....and give you the confidence to win. Also ihr Gewinner....wer wird Weltmeister
Edward
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be fair

zuletzt bearbeitet 16.05.2015 22:23 | nach oben springen

#20

RE: der schwarze Tod

in Technik 18.05.2015 11:21
von J-FC • 3 Beiträge

...und hier mein Senf dazu. Ich glaube, und zwar ganz fest, dass es sehr entscheidend ist was man für Munition verwendet. Hierbei spreche ich nicht von den "normalen Tauben" bis 25m Schussentfernung. Für diese Tauben kann man jede x-beliebige Patrone verwenden.
Interessant wird es für mich bei Scheiben die über dieses Maß hinaus gehen. Gehen wir dann in Extrembereiche spielen die Patronen mit der höheren Geschwindigkeit ihre Stärken aus. Nehmen wir z.B. eine Taube auf ca. 50m Entfernung und verwenden hier eine Standartpatronen mit, sagen wir mal einer V0 von ca 400m/s, kommt es häufig zu Treffern die es nicht schaffen die Taube zu brechen. Mein Sohn und ich tragen oft den elektronischen Gehörschutz von Peltor. Wernn man diesen auf max Lautstärke stellt, kann man sogar das Aufschlagen der Schrote auf die Scheibe hören. Das erste mal ist uns dies bei der Verwendung von Stahlschroten in den Niederlanden aufgefallen.
Fakt ist auch das die Schrote natürlich auf eine wesentlich größe Fläche verteilt sind und die Anzahl der Schrote die die Taube treffen viel geringer sind als auf kürzere Distanz. Hier spielen dann die Schrote mit mehr Geschwindigkeit ihre Stärke aus. Nehmen wir mal die Hull Pacour mit eine V0 von 480m/s und kombinieren dies mit einer Schrotstärke von 2,4mm oder 2,5mm muss es doch schon rein rechnerrisch zu mehr Energie in den einzelnen Schroten führen.
Nehmen wir eine Estremtaube aus Kermint seiner Classicangebot, die Nummer 8 vom Turm, unterm Überdach aus geschossen. Die Distanz zur Taube beträgt von dort aus ca. 70 geschätzte Meter. Von den von mir in letzter Zeit gesehen Treffern würde ich ca. 90% dem "Schwaren Tod" zuordnen. Wenn man sich dann noch die Art der Treffer anschaut, sprich wie die Tauben brechen, ist dies für mich ein untrügliches Zeichen für die enorme Brechkraft der Patrone, bzw des einzelnen Schrotkorns. In den meisten Fällen bricht die Taube in zwei, max. drei Teile. Dies lässt vermuten das nur ein bis zwei Hagel die Taube treffen und dankt ihrer Brechkraft die Taube sprengen.
Sicherlich kann man sich jetzt die Frage stellen warum der Herr Digweed dann keine Hull Pacour schiesst, aber ich denke das hat wohl eher andere Gründe.
"Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing"
Ich habe von zwei Jahren den Besitzer von Hull, David Bontoft, persönlich kennen gelernt und zwei Tage zusammen mit ihm in einer Rotte auf einen Wettkampf verbracht. Fakt ist, dass man bei einer bestimmten Abnahmemenge jede Patrone nach seinen Wünschen fertigen lassen kann. Wenn gewünscht, dann sogar mit dem Namen der Schwiegermutter drauf. Gehen wir also man zu dem, zwei Strassen weiter anssäsigem Unternehmen für das der erfolgreichste Sportler Englands seinen Donnerstock bewegt, wird es mit Sicherheit dort die selben Möglichkeiten geben.
Ich denke Herr Digweed wird den Jungs dort sagen, mixt mir mal bitte meinen Cocktail und produziert bitte für die kommende Saison 50.000 Schuss. Sicherlich wird der gute George 95% der Tauben auch mit einer "Normalopatrone" brechen, aber 95% reichen nicht für die Weltspitze.
Auch er hat hin und wieder Treffer dabei wo die Taube nur in zwei Telie bricht und das sind meines erachtens die Momente wo die letzten % Geschwindigkeit helfen.
Somit verwende ich gerne die Hull Superfast mit 27g in 7,5 im Training für einen Preis von ca. 20 Cent und im Wettkampf die "guten mit dem letzten Kick"
Das ist mein Glaube...
Ach ja, wer eine Alternative zu der Hull sucht, sollte mal die neue S&B Super Pacours testen. Ein Freund von mir schiesst die seit einiger Zeit und ich behaupte das sie dem "schwaren Tod" ebenbürtig ist.

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#21

RE: der schwarze Tod

in Technik 18.05.2015 18:10
von Kermit • 88 Beiträge

Dein Freund ist zwar ein hervorragender Schütze, aber für ganz vorne reicht es dann doch nicht bei Ihm

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#22

RE: der schwarze Tod

in Technik 18.05.2015 20:16
von Gentleman • 1.534 Beiträge

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Willkommen J-FC im Forum und bei einer spannenden Diskussion, wie ich finde.

Hmmmm…also wenn ich mir das so durchlese, liest es sich für mich nach einer eigenen Erfahrung die Du mit der Patrone, selber gemacht oder gesehen hast.

„Wenn man sich dann noch die Art der Treffer anschaut, sprich wie die Tauben brechen, ist dies für mich ein untrügliches Zeichen für die enorme Brechkraft der Patrone, bzw des einzelnen Schrotkorns. In den meisten Fällen bricht die Taube in zwei, max. drei Teile. „

Für mich ist das in erster Linie ein Indiz, dass der Schütze die Taube nicht richtig getroffen hat. Vor zwei Jahren habe ich Richard Faulds solche Tauben auf diese Entfernung schießen sehen und bei Ihm waren es allesamt „Volltreffer“. Die Taube ist nicht nur in 2-3 Teile gebrochen, sondern in viele kleine Teile und das sehr oft hintereinander. Welche Patrone er dafür genommen hat weiß ich leider nicht mehr.

„Dies lässt vermuten das nur ein bis zwei Hagel die Taube treffen und dankt ihrer Brechkraft die Taube sprengen.“

Und hier liegt ein Knackpunkt, es wird „vermutet“ beweisen wäre in diesem Fall besser.
Die Geschwindigkeitsangabe kann bestenfalls eine ungefähre Richtlinie sein, manchmal auch eine Mogelpackung zu Marketing zwecken.

Die Tests laufen mit firmeninternen Referenzläufen (deren Ausführungen nicht genormt sind) ab, deren Maße von denen der Flinten im waren Leben schon mal recht abweichen...(können).
Im waren Leben gibt es ein Variantenreichtum an Längen, Duchmesser, Laufinnenprofiel, Übergangskonen, Gasverlust durch Porting usw. und dadurch eine sehr oft abweichende Performance. Qualitätsmerkmale einer Patrone sind in erster Linie die Gleichmäßigkeit und Qualität Ihrer Komponenten. Die Geschwindigkeit ist sekundär, besonders da der erhebliche Verlust derselben auf unterschiedliche Entfernungen, auch von Umwelteinflüssen abhängt.

Ich bin immer noch der Meinung, dass ein guter Schütze auch weite Tauben mit einer weniger schnellen Patrone sicher schießen kann und das die V0 eher sekundär zu betrachten ist.

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Beim Flintenschießen, wird zuviel theoretisiert und zu wenig geschossen.
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#23

RE: der schwarze Tod

in Technik 18.05.2015 20:37
von Hotzenplotz • 424 Beiträge

Zitat: Für mich ist das in erster Linie ein Indiz, dass der Schütze die Taube nicht richtig getroffen hat. Vor zwei Jahren habe ich Richard Faulds solche Tauben auf diese Entfernung schießen sehen und bei Ihm waren es allesamt „Volltreffer“. Die Taube ist nicht nur in 2-3 Teile gebrochen, sondern in viele kleine Teile und das sehr oft hintereinander. Welche Patrone er dafür genommen hat weiß ich leider nicht mehr.

Dies lässt vermuten das nur ein bis zwei Hagel die Taube treffen und dankt ihrer Brechkraft die Taube sprengen.



Das Trefferbild wird auch entscheidend vom gewählten Choke beeinflusst.
Die Briten lieben anscheinend Vollchokes, von Richard Faults weiß ich es natürlich nicht ....

Der schwarze Tod ist wahrscheinlich in seinen Komponenten eine ausgezeichnete Patrone, entscheidend für mich ist aber, dass ich an ihre Fähigkeiten glaube. Das meiste passiert doch im Kopf. Wenn mir dieser schwarze Tod benügend Sicherheit u Selbstbewußtsein gibt, entschlossen auf weite Tauben zu schießen, so ist das Ziel erreicht. Und es funktioniert, nicht immer aber oft!
Und so gibt es Tage, da klappt einfach alles und andere ..........

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#24

RE: der schwarze Tod

in Technik 18.05.2015 21:10
von Kermit • 88 Beiträge

Ob Gamebore oder Hull
Das Selbstvertrauen steigt!

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#25

RE: der schwarze Tod

in Technik 18.05.2015 21:24
von Gentleman • 1.534 Beiträge

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Natürlich der Choke, da stellt sich die Frage, wieviel Einfluss hat er auf den "schwarzen Tod".........

Screenshot_2015-05-18-21-20-30-1.png - Bild entfernt (keine Rechte)

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Beim Flintenschießen, wird zuviel theoretisiert und zu wenig geschossen.
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#26

RE: der schwarze Tod

in Technik 19.05.2015 09:40
von edward • 2.389 Beiträge

Ich freue mich über diese feine und sachkundige Diskussion.
Treffer oder gefehlt; es ist von so vielen faktoren abhängig dass das ein endloses Thema ist (und das ist gut so!).
Die Königsdisziplin "Pacour" stellt völlig andere Bedingungen an den Schützen als das übliche Trap/Skeet. Das geht über´s "Mentale" bis hin zu physikalischen Grundsätzen. Wie ich schon oft erwähnte: bei uns hier kann man die billigste Patrone nehmen, sie erfüllt ihren Zweck.
Schützen wie Digweed oder Faulds verfügen über "Geheimrezepte" die wir nicht erfahren werden.
Ich bin gespannt auf die Hull obschon ich weiß das ich kein Maßstab sein werde; wenn man vorbei schießt nutzt die beste Patrone nix.
Aber ich wiederhole mich, das ist nichts neues.
Bei der Sporting 100 von Hull finde ich es schon interessant das hervorgehoben wird : die gleichmäßige Konsistenz !
Übrigens habe ich von der S&B Pacour auch schon gehört das sie recht gut sein soll.
Vielleicht probiere ich mal nach alter Methode die Durchschlagskraft und Deckung.
Edward


be fair
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#27

RE: der schwarze Tod

in Technik 16.06.2015 21:12
von Gentleman • 1.534 Beiträge

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Heute habe ich auch die Hull Superfast in 27g mit 2,3mm ausprobiert, aber nur im Schuss der Test auf die Anschlußscheibe kommt noch. Ich muss sagen,  dass ich kaum einen Unterschied zur Hull Pro One gemerkt habe. Letzte Woche auf der Anschlußscheibe war die Hull Pro One mit der Chokekombination 1/4 und 1/2 aus meiner DT10 sehr gut, die Schussentfernung war ca.25 bis 30 m. Komischerweise war das Ergebnisse aus einer DT11 mit der gleichen Chokekombination etwas schlechter ausgefallen, was ich sehr interessant fand. Das nur mal zur Info........

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Beim Flintenschießen, wird zuviel theoretisiert und zu wenig geschossen.
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#28

RE: der schwarze Tod

in Technik 16.06.2015 21:54
von edward • 2.389 Beiträge

Hin und wieder las man mal einen Test über verschiedensre Schrotpatronen. Meistens Jagdschrot, selten Sportschrot.
Von dern Experten ist da recht wenig zu hören, auch vom Schiessgott Yardley wüßte ich keinen Bericht.
Tatsächlich scheint das eine Sache der persöhnlichen Einstellung zu sein. Auf die Frage: wie finde ich eine passende Patrone zu meiner Flinte; natürlich soll es die Beste betr. der Deckung, Durchschlagskraft, Rückstoss, Schnelligkeit und natürlich den Preis sein, darauf wüßte ich keine Antwort.
Um zu einen Aussagekräftigen Testergebniss zu kommen muß man wohl ca 100 Patronen der verschiedensten Hersteller schiessen.
Und ob´s wirklich was bringt? Ich schiesse mal diese und jene und aus dem Bauch herraus finde ich dann eine Sorte die mir gut gefällt.
Und dann kommt es auf die Diziplien an. Bei Skeet ist es mir völlig egal welche Patrone.
Bei Trap nehme ich schon mal lieber die mit etwas mehr Bums.
Und für Pacour eine möglichst schnelle.
Macht sicher Sinn aber die Patrone macht keinen Weltmeister (denke ich).
Ich werde mal herrum googln um was zu finden. Wäre interessant wenn wer eine Idee hat.
Ansonsten....Erfahrungsaustausch ist immer nützlich.
Edward
Für Trap habe ich mir die Baschieri%Pellagri geholt, einfach mal zum Probieren. Für Pacour gefällt mir momentan die Hull superfast sehr.


be fair

zuletzt bearbeitet 21.06.2015 17:33 | nach oben springen

#29

RE: der schwarze Tod

in Technik 21.06.2015 13:46
von Hotzenplotz • 424 Beiträge

-
ich habe in Buke Hulls Sovereign auf die Kalkwand angeschossen.

aus Halbchokes, auf 25 m

Die 28gr haben aus meiner Flinte ein sehr schönes, regelmäßiges Schussbild.
Wobei eine deutliche Abstufung im Durchmesser der Streukreise zu erkennen ist No.8 / 7 / 6,5

Die 24gr. No. 7,5 sind nicht so gleichmäßig und man findet auch schon mal Löcher in der Schrotgarbe. (Viertelchoke ging garnicht!!)
Im Vergleich zur blauen Fiocchi hält sie sehr eng, zur pro one war im Schussbild kein Unterschied erkennbar.
No. 8 war zufriedenstellend.

Unberücksichtigt bleibt natürlich und leider die Dreidimensionalität der Schrotgarbe und die jeweilige Durchschlagskraft der Schrote.

Meine Schlussfolgerung: Chokes nicht unter Halbchokes. Das Ergebnis beim Trap war gleich, einzig die Treffer waren "schöner", was Selbstvertrauen bringt.


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Interessant 4 verschiedene Skeetpatronen auf 20m
(Foto von links nach rechts: weiße Fiocchi Skeet Streu, Rottweil Skeet Streu HV, Hull Sovereign No.9 und Rottweil Skeet - beide ohne Streukreuz)

IMG_7643.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)IMG_7644.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)IMG_7645.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)IMG_7646.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)
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#30

RE: der schwarze Tod

in Technik 21.06.2015 17:36
von edward • 2.389 Beiträge

Danke für die Bilder; sagen doch einige aus. Die Hull hält für Skeet schon dicht zusammen. Das Bild der Fiocchi für skeet gefällt mir.
Ich ziehe momentan 1/2 und verbessert 1/2 vor; für alles.
Ich hoffe ich bekomme mal endlich die neuen Chokes von Krieghoff.
Edward


be fair
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