#1

Die Technik immer wieder...

in Technik 23.09.2013 18:27
von edward • 2.383 Beiträge

schäfer.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)Am Samstag hatte ich -wie so oft - das Erlebniss einer Schiesstechnik der nicht nur ich erstaunt zu schaute. Ein Schütze schüttelte erstaunt den Kopf mit der Frage: und ich dachte nach 50 Jahren ist es geklärt ...der Schaft trifft?!
Offensichtlich nicht. Ich möchte mich mit viel Zeitaufwand damit beschäftigen.
Erstmal ein sehr gutes Bild von Peter Schäfer welches auch für´s Skeet-Schiessen eingesetzt werden kann. So soll es sein.
Die grundlegende Schiesstechnik -auch die Schaftmaße - soll sich auf wenige Techniken beschränken. Dicke Bücher sind geschrieben und auch weiterhin sind die Jagdzeitungen voll damit. Interessanterweise grad die englischen!!! Konzentrieren wir uns auf das Wesentliche. Dies erstmal als Vorwort
Edward


be fair
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#2

RE: Die Technik immer wieder...

in Technik 23.09.2013 19:41
von Gentleman • 1.533 Beiträge

Der Flintenschaft, ein interessantes Thema.............ich habe am Sonntag mit Achim gesprochen, der hat sein Schaft etwas biegen lassen und was ist passiert ? Richtig der Schaft ist wieder in seine ursprüngliche Form zurück gegangen. Was mit meinem Schaft zum Glück noch nicht passiert ist. ......... Vielleicht liegt es auch am Holz ?.............aber der Körper eines Schützen verändert sich auch mit den Jahren, was vor 50 Jahren mal passte kann jetzt nicht mehr passen.


>Die Flinte ist ein Instrument der Selbsterkenntnis. Sie lehrt uns verborgene Dinge<
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#3

RE: Die Technik immer wieder...

in Technik 23.09.2013 21:48
von edward • 2.383 Beiträge

ich bin kein Freund vom biegen des Schaftes. Man muss definitive den besten Schäfter finden (ich empfehle Ziegenhahn).
Ich habe auch mal eine negative Erfahrung gemacht.
Das der Körper sich verändert und nicht die Flinte, tja, habe ich schon vor 20 Jahren gesagt. Aus eigener Erfahrung.
Edward
Grüße mal Achim


be fair
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#4

RE: Die Technik immer wieder...

in Technik 24.09.2013 06:41
von Gentleman • 1.533 Beiträge

Zitat von edward im Beitrag #3
Das der Körper sich verändert und nicht die Flinte, tja, habe ich schon vor 20 Jahren gesagt. Aus eigener Erfahrung.
Edward
Grüße mal Achim



...selber erlebt, ein älterer Schütze war ganz verzweifelt das er nicht mehr so gut trift wie früher. Nach längerer Unterhaltung kam heraus, dass er als er die Flinte sich hat anpassen lassen, gut 20 kg mehr auf den Rippen hatte. Ja der Körper verändert sich, nicht immer zum Vorteil.

Grüße werde ich ausrichten.......


.


>Die Flinte ist ein Instrument der Selbsterkenntnis. Sie lehrt uns verborgene Dinge<

zuletzt bearbeitet 24.09.2013 06:42 | nach oben springen

#5

RE: Die Technik immer wieder...

in Technik 24.09.2013 13:57
von edward • 2.383 Beiträge

zeichnung.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)zeichnung2.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)schränkung.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)pfeife.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
Von Vergnügen zu Vergnügen - Eilen rastlos hin und her - ist ein eitles Vergnügen - Und bald kein Vergnügen mehr Frhr.v.Kramer-Kleet

Der Püster qualmt, die Pfeife kalt ;-) Mit dem Schäften nimmt es ja kein Ende, ich habe mich dabei auf´s wenige konzentriert.
Oben habe ich die wichtigsten Zeichnungen und die Maße habe ich mir notiert. Mehr brauch ich nicht. Ich habe nur einen Maßschaft.
Meine Querflinte und meinen Drilling, 1968 bei Krieghoff gemacht. Passt heute noch wie Neu, obschon 45 Jahre alt.
Das allerwichtigste war mir immer die Schränkung. Die Senkung war einfach zu sehen (wie eben alles), die Länge (ein wenig) nebensächlich.
Die Ausarbeitung am Schaftende habe ich mir immer genau angekuckt, das hat für mich was mit der Fettschicht und Muskulatur zu tun.
Es kommt aber auch auf den Zweck der Flinte an. Meine Querflinte mit engl. Schäftung kann ich mit der Sportflinte mit palm swell Griff nicht vergleichen. Auch den Schaftabschluss nicht. Wird es manchmal etwas kompliziert gemacht? Business? Lass ich mal offen.

Immer wieder wird auch die hohe Schiene diskutiert. Hat man beim Taubenschiessen (heute Trap) bevorzugt bis das lebend schiessen auf Tauben verboten wurde. Ich persöhnlich finde die sunken rib für die Jagd ideal, sagenhaft zu händeln.
Es wird heute aber fast garnicht mehr zwischen wingshooting -und Wurfscheibenschiessen unterschieden; alles mit der ein und selben Flinte.
Außer natürlich bei den Spezialisten.
Edward
Ich hatte genügent Zeit den Art. in der neuen Fieldsport gründlich von Simom Ward zu lesen. Nichts Neues, altbekanntes aber ein schönes Foto wie ein Anschlag perfekt sein soll.

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 Auge.jpg 

be fair

zuletzt bearbeitet 23.10.2013 20:59 | nach oben springen

#6

RE: Die Technik immer wieder...

in Technik 26.09.2013 22:24
von edward • 2.383 Beiträge

hahnpurdey.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)churchillschafte.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)Sicher hat jeder seine ganz persöhnliche Vorstellung vom Schaft. Meine zB ist der Fischbauchschaft einer Browning mit dem ich lange schoss. Heute kaum noch zu sehen. Er ist gut zu händeln, für die Jagd und dem Sportschiessen.
Ich schau mir oft die Schäfte der Sportsfreunde an und habe manchmal den Eindruck dass sie sich sehr ähneln. Es gibt große Unterschiede,zB bei der Perazzi oder Krieghoff. Ich habe mich mehr mit der engl.Schäftung beschäftigt und lange gebraucht mich mit einem ausgeprägten Pistolengriff, vorallendingen mit Palm Swell Griff, an zu freunden. Auch mit einem eleganten Prinz of Wales Griff bei einer wirklich eleganten Purdey.
purdey griff.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)IMG_6015.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
Wenn ich oben die 3.Schäfte betrachte ist die obere Flinte typisch in der Schaftform wie man sie häufig sieht. Schlichtweg zu grade. Die beiden anderen sind schon auf dem Habitus abgestimmt. Der untere Schaft hat schon eine leichte Fischbauchform. Oft wird dem Schaftende keine Bedeutung zu gemessen. Wie weit konkav gearbeitet, manchmal fast gerade. Und Nase und Ferse kaum ausgearbeitet. Bei den Dianas soll ja oft das Gegenteil Sinn machen, etwas konvexe Ausarbeitung. Soll am Körperbau liegen. Daran liegt es nunmal generell. Ein Freund von mir mit 185cm und über 120kg, wenig Muskulatur, sollte unbedingt das Schaftende anpassen.
Über 100 Jahre Flinten haben oft interessante Schäfte. Die Hufschmiede und Tischler hatten damals schon Ahnung und die Kunden wußten was sie brauchen. Die Schwesterflinten oben links von Purdey sind 1879 gebaut mit Damastläufen und Nußbaumschaft. Der Kunde hatte sicher genaue Vorstellungen. Einfach nur Klasse.
Edward


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#7

RE: Die Technik immer wieder...

in Technik 27.09.2013 15:44
von Gentleman • 1.533 Beiträge

Die Frage nach dem "richtigen" Schaft wird häufig gestellt. Trotzdem bleibt die Findung des idealen Schaftes Gefühlssache. Nur was dir liegt, taugt für gute Leistungen. Eben dieses Gefühl der Harmonie lässt sich kaum messen. Letztlich kann man es nur praktisch "erfassen". In diesem wahrsten Sinne des Wortes ist es meistens der Griff, der für blinde Verständigung zwischen dem Schützen und seinem Schaft sorgt.

Mit einem passenden Schaft trifft man meist auf Anhieb. Wenige Schüsse genügen, um ein "feeling" für die Balance zu gewinnen. Schon die ersten Trefferbilder verraten den Beginn einer verlässlichen Beziehung. Hat es zwischen Schützen und Schaft erstmal gefunkt, dann ist das entstehende Verhältnis kaum mehr aufzuhalten. Der Lauf schießt, der Schaft trifft. Diese alte Weisheit bewahrheitet sich immer wieder. Wenn dann das Auge noch Gefallen an Farben und Proportionen findet, steht einer langen Freundschaft nichts mehr im Wege…


>Die Flinte ist ein Instrument der Selbsterkenntnis. Sie lehrt uns verborgene Dinge<
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#8

RE: Die Technik immer wieder...

in Technik 27.09.2013 20:55
von edward • 2.383 Beiträge

Das thema Schaft wird in germany für immer und ewig "ein Thema" sein. Meine erste "Flinte" war ein Drilling. Schäftung bei Krieghoff, fast ein Jahr Bauzeit mit einem Schaft aus Kirschholz !!!!!!! Das Holz lieferte ein befreundeter Förster der auch einen bestellte (bei Geller in Gießen).
Dieser Drilling passt mir noch heute !!!!!! Vielleicht mag ich den Frhr Fürstenberg deshalb so gern weil er den Drilling lobend erwähnte. Dies ist mir von anderen "Experten" nicht bekannt. Na, muss ja wohl auch nicht sein.
Wenn dann das Auge noch Gefallen an Farben und Proportionen findet, steht einer langen Freundschaft nichts mehr im Wege…
schreibt gentlemen.
Ich habe nie eine Flinte ohne dieser persöhnlichen Ansicht gekauft.
Ein junger - sehr junger Mann - von den Eltern gefördert, schiesst recht gut. Ich habe bis heute nicht das Gefühl verlohren das die Ursache seiner etwas unsteten Ergebnisse einen Grund haben muss. Wenn ich mir seine Flinte ansehe...hmmmm!
Ähnlich ein andere junger Mann mit seiner Flinte die man....na ja...wie sagte Fürstenberg: damit kann man Katzen im Regen schiessen.
Sorry liebe Tierfreunde
Sicher, eine Flinte muss keine 5stellige Summe kosten. Aber die Flinte als reiner Gebrauchsgegenstand zum Totschiessen bzw zum treffen kann man diskutieren.
Gehe ich joggen mit billigen Latschen!!!
Edward


be fair
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#9

RE: Die Technik immer wieder...

in Technik 11.11.2013 17:46
von edward • 2.383 Beiträge

ken davies.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)mike.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)Hi liebe Sportsfreunde....ich bin´s tatsächlich....zumindest vorrübergehent...
und ich hatte etwas Zeit in meinen Kisten zu stöbern. Die Technik die Technik, thema ohne Ende!!! Nur langsam muß ich schmunzeln und vielleicht sollte ich den Mund halten. AAAAber,was hat sich eigentlich wirklich getan????
Hier mal ne lustige Grafik und ich hoffe der gute alte Rentner Ken Davies nimmt´s mir nicht übel. Is ja auch über 10 Jahre alt.
Und nen Foto von Mike ( vor ca 20 jahren gemacht), großer Gott, was sich alles getan hat ;-)
Nein im Ernst, langsamsehe ich die Schiesskünste der Experten ein wenig kritisch. Aber ich lasse es mal offen.....
Edward


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