#1

Yardley

in Technik 14.12.2014 21:05
von edward • 2.350 Beiträge

Eine knappgefasste kurzes Einführung in,s Flintenschiessen. Mike sein "positive shooting".
Man muß kein perfektes "Cambridge english" beherschen; es ist ganz verständlich gemacht. Auch nicht unbedingt neues aber das kann es auch nicht immer geben.
https://www.youtube.com/watch?v=YLT-LrT-0Fc
Edward


be fair
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#2

RE: Yardley

in Technik 15.12.2014 07:16
von Gentleman • 1.520 Beiträge

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Mein Gott, war Mike Yardley da jung. Ok, wir werden alle nicht jünger ;-). Das Video ist ja schon fast ein Klassiker, aber immer noch aktuell. Grundbegriffe bleiben halt. Yardley ist ein fantastischer Schütze, nicht nur auf Wurfscheiben. In diesem Jahr hat er es mal wieder unter Beweiss gestellt. Bei der Präsentation der neuen Beretta 690 am Castel Monastero in der Nähe von Sienna, stellt Yardley sein Können wieder unter Beweiß und gewann das Fachjournalisten schießen.

„ Als Parcoursstand diente der ASDL Laterina Shooting Range, auf dem schon diverse Weltcups ausgetragen wurden. Die knapp 40 Redakteure wurden, sortiert nach ihrer Nationalität, in sechs Rotten eingeteilt. Es wurden drei Stände ausgesucht, an denen die Rotten schossen, und die getroffenen Wurfscheiben wurden pro Rotte addiert. Amtierende Schießlehrer durften nicht mitschießen. Das war sehr bedauerlich, da wir im deutsch-dänischen Team Christian Schulte als hervorragenden Schießtrainer gut hätten gebrauchen können. Ohne ihn kamen wir nur auf den dritten Platz, was aber angesichts der starken Konkurrenz in Ordnung war. Den ersten Platz belegten die Kollegen aus England.
Darauf folgte ein Stechen innerhalb der Siegerrotte auf dem Compaktstand. 25 Wurfscheiben wurden geschossen und zu guter Letzt gewann Mike Yardley mit 24 von 25 Tauben und zeigte wieder mal, dass er nicht nur als Redakteur, Buchautor und Fachmann für Schießtechnik sondern auch als Schütze große Fähigkeiten besitzt.“


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Flintenschießen. - Es geht um den perfekten Treffer. - Flintenschießen ist die freiwillige, individuelle Konfrontation mit der Notwendigkeit, sich zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.
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#3

RE: Yardley

in Technik 15.12.2014 10:09
von edward • 2.350 Beiträge

Ja, auch Yardley ist älter geworden. Er hat schon als junger Spund eine erstaunliche Karriere durch gestartet.
In England ist er fast schon ein Gott der "Flinte".
Er hat es drauf, vorallendingen auch mein Lieblingsthema "mentales training". Auch wenn er es anders benennt.
Da gibt es andere Experten die sollten von ihm noch lernen.
Er ist jetzt schon eine Legende. Ich mag sehr seinen Stil. Er ist unglaublich locker.
Ansich hat sich garnicht mal viel verändert seit seit dem Übergang zum Vorderlader. Und es wird auch keine "durchschlagent neue Erkenntnisse " im TT-Schiessen geben. Nur wie man seinen Schülern als Instructor zu einer echten Steigerung verhilft....das ist die Kunst.
Edward


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#4

RE: Yardley

in Technik 15.12.2014 22:35
von edward • 2.350 Beiträge

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=...&type=1&theater
Ein wenig älter ist er schon geworden. Aber auch Weiser
Edward


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#5

RE: Yardley

in Technik 18.12.2014 21:04
von Gentleman • 1.520 Beiträge

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Die Jagdgewehrmanufaktur Merkel und Michael Yardley entwickeln gemeinsam eine Sporting Gun Reihe.Seit ihrer Gründung im Jahre 1898 steht die Merkel Jagdmanufaktur in Suhl für edle Flinten mit charakteristischen Gravuren, gefertigt mit großer Handwerkskunst. In Zusammenarbeit mit dem britischen Schießlehrer und Flintenspezialisten Michael Yardley hat die Traditionsfirma nun eine eigene Linie von Doppelflinten entwickelt – speziell für die Fasanenjagd.Michael Yardley und Merkel – das ist eine Verbindung, die schon Jahrzehnte zurückreicht. Der Engländer erzählt: „Mit 16 Jahren hatte ich in London meine erste Begegnung mit Merkel. Der Büchsenmacher in unserer Straße hatte immer ein Merkel-Meisterstück im Regal. Er sprach von dem Gewehr mit großem Respekt – und in den höchsten Tönen.“ Diese „German guns“ müssten den Vergleich mit britischen Preziosen aus London oder Birmingham nicht scheuen.Die Leidenschaft für die Jagd und insbesondere für die Gewehre von Merkel ist Yardley geblieben – und unlängst bei einem Besuch der Merkel Jagdgewehrmanufaktur noch einmal verstärkt worden. „Diese typisch deutsche Kombination aus Hightech und Handwerkskunst, die ich im Suhler Werk sah, hat mich zutiefst beeindruckt. So viel ist klar: Die Qualität der Gewehrläufe von Merkel und die technische Ausführung der Waffen sind nur schwer zu übertreffen.“Die Idee lag auf der Hand: ein gemeinsames Projekt, das „Made in Germany“ mit britischer Jagdkultur verbindet. Über diese weiß Yardley Erstaunliches zu berichten: „Interessanterweise ist in Vergessenheit geraten, dass es die Deutschen waren, die als erste mit der Federwild-Drückjagd begannen. Prinz Albert, Gemahl von Königin Victora, holte sie 1840 ins Vereinigte Königreich. Dort reagierte man zunächst gar nicht begeistert – eher mit Hohn und Spott. Heute ist sie jedoch Teil unserer jagdlichen Tradition.“ Mit der Kooperation belebt Merkel nun diesen Kulturaustausch.Die neue Flinten-Linie trägt den Namen Merkel Classic Sporting Range. Es wurden dafür bewusst nicht die typischen Suhler Böcke, sondern die Merkel-Doppelflinten mit Seitenschlossen ausgewählt. Yardley: „Querwaffen sind nicht nur very british. Merkel Querwaffen sind obendrein sehr robust, leichter als Bockgewehre und schneller nachzuladen.“Fasanenjagd auf der britischen Inseln ist eine besondere Veranstaltung – ein Volkssport, wenn auch einer für Leute mit Geld. In der Regel wird dabei besonders hoch und steil geschossen. Die Flinten haben 760 mm lange Läufe und sind speziell geschäftet für die Anforderungen der Fasanenjagd. Made in Germany hat dabei besonderes Gewicht: Geschossen wird mit starker Ladung auf größere Distanzen und nicht selten 300 bis 400 Mal an einem Jagdtag. Yardley: „Ein Gewehr wird dabei stark beansprucht. Die Merkel-Flinten zeigen hier nicht zuletzt durch die Mehrfach-Verriegelung und den Greener-Verschluss Stärke.“ Yardley schwört zudem auf die Abzugsqualität der Suhler Seitenschlosse und ihre kurzen Schussentwicklungszeiten für den anspruchsvollen Flintenschuss. Insgesamt: das Gewehr muss in dieser Premiumklasse der britischen Gesellschaftsjagd nicht nur gut aussehen, sondern auch ungeheuer zuverlässig und präzise arbeiten.In der edelsten Ausführung wird die Flinte von der Jagdgewehrmanufaktur als „High Pheasant“ im Kaliber 12/76 und mit langen 760 mm Läufen gefertigt. Die klassische Variante nennt sich „Classic 20“ und hat das Kaliber 20/76 mit 760mm langen Läufen und klassischer Arabeskengravur. Die „Special 28“ schließlich im Kaliber 28/70 komplettiert das Sortiment – sie hat Jagdgravuren, ebenfalls lange Läufe, jedoch einen Pistolengriff mit spezieller Fischhaut und ohne Backe.
Quelle:http://www.superjagd.com


20141218_204924.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

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Flintenschießen. - Es geht um den perfekten Treffer. - Flintenschießen ist die freiwillige, individuelle Konfrontation mit der Notwendigkeit, sich zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.
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#6

RE: Yardley

in Technik 18.12.2014 22:33
von edward • 2.350 Beiträge

Tatsächlich wissen viele nicht das die gesellschaftliche Fasanenjagd in England von Deutschland importiert wurde. In England hat sie sich dann auf hohem Niveou entwickelt und wurde ein fester Bestandteil der britischen Jagdkultur. Östereich und Ungarn trugen auch ihr Teil dazu bei.
Na ja, waren ja alle miteinander verwand und verschwägert; die Blaublütigen.
In Deutschland ist sie mehr und mehr auf dem absteigenden Ast. Pfui, Fasane schiesssen
Leider, ich weiß nicht warum, spricht bei uns kaum jemand von der Merkel. Mich konnte sie immer begeistern. Allerdings gefällt mir der doppelte Kerstenverschluß nicht so recht. Ansich; warum eigentlich ?
Ich hatte ja vor einiger Zeit eine 16. Merkel in der Hand. Ich bin immer wieder davon angetan wie führig sie ist. Und sie liegt mir.
Vielleicht kucken wir alle "zu weit" über den Tellerrand. Denn es muß ja etwas Besonderes sein, die Flinte.
Eine Guerini oder Salvinelli. Am besten eine Engländerin
Edward


be fair
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#7

RE: Yardley

in Technik 19.12.2014 06:37
von Gentleman • 1.520 Beiträge

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@ edward - Leider, ich weiß nicht warum, spricht bei uns kaum jemand von der Merkel. Mich konnte sie immer begeistern.

...ich hoffe du meinst die Flinte.........hi hi hi..........

Also wenn ich die Merkel- Flinte so sehe, die hat was und geht schon ein bischen in Richtung Engländerin. Vielleicht weil ein Engländer ein paar Ideen hat einfließen lassen. Ok, der der doppelte Kerstenverschluß ist auch nicht mein Ding. Aber diese Flinte hat zum Glück nur einen, dass kommt mir schon eher entgegen, ganz ohne ist aber schon am schönsten. ( wie so oft im Leben) hi hi hi.........

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Flintenschießen. - Es geht um den perfekten Treffer. - Flintenschießen ist die freiwillige, individuelle Konfrontation mit der Notwendigkeit, sich zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.
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#8

RE: Yardley

in Technik 19.12.2014 10:05
von edward • 2.350 Beiträge

Also wenn man jetzt einen Schöhnheitswettbewerb von Merkel zur Merkel machen machen würde .....?????????????
Na ja, DIE Merkel wurde ja von Experten gemacht (Spaß muß sein, ist nicht böse gemeint ).
Die Bock hat ja eine doppelte Seitenverriegelung. Ich habe die Merkel oft sauber gemacht (also die Bockflinte ) und mir nicht nur einmal einen Finger am Verschluss auf gerissen. Irgentwie kommt man ganz schnell - wenn man nicht aufpaßt - an die Seitenverriegelung und schrappt sich die Pelle auf.
Das hat mich immer genervt. Und ich finde auch den Kerstenverschluß für ein schnelles Nachladen hinderlich.
Ich kann mir vorstellen das dies eventuell ein Grund ist warum viele eine andere Flinte vorziehen.
Sehr gut ist die Merkel auf jeden Fall. Mir fehlt ein wenig die Rafinesse und das letzte an ausgefeilter Eleganz der Engländer.
Die schönste Flinte ist für mich die round action von Dickson, die McKay Brown und die Boss mit Einabzug und round body.
Sie sind nicht zu übertreffen.
Edward


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#9

RE: Yardley

in Technik 19.12.2014 10:31
von Gentleman • 1.520 Beiträge

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@ edward - Die schönste Flinte ist für mich die round action von Dickson, die McKay Brown und die Boss mit Einabzug und round body.
Sie sind nicht zu übertreffen.


Ja, da muss ich Dir zustimmen, das sind auch meine Favoriten.

Erwähnenswert wäre hier noch, bevor sich McKay Brown selbstständig gemacht hat, hat er bei Dickson gearbeiten. In den erst Jahren seiner Selbstständigkeit hat er sogar Waffen für Dickson gebaut. Also McKay Brown´s wo Dickson draufstand.

Snap8.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

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Flintenschießen. - Es geht um den perfekten Treffer. - Flintenschießen ist die freiwillige, individuelle Konfrontation mit der Notwendigkeit, sich zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.
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#10

RE: Yardley

in Technik 19.12.2014 11:48
von Gentleman • 1.520 Beiträge

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Yardley ist auch begeistert von Fausti, was ist von denen zu halten ?........optisch gefallen sie mir auch, aber wie ist die Qualität ?

http://www.faustiarms.com/index.php

slide14.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

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Flintenschießen. - Es geht um den perfekten Treffer. - Flintenschießen ist die freiwillige, individuelle Konfrontation mit der Notwendigkeit, sich zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.
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#11

RE: Yardley

in Technik 19.12.2014 20:11
von edward • 2.350 Beiträge

Erst mal zu Yardley: Er schreibt mal hin und wieder einen Bericht in den verschiedenen engl. Jagdmagazinen. Alle sind immer Positiv - egal um welche Flinte es sich handelt. Ein Punktesystem vergibt er nicht. Zb Elderkin in der Shooting Gazette handhabt ein Bewertungssystem.
Die Fausti ist mit Sicherheit genau so gut wie eine Guerini, Salvinelli, Bettinsoli, Famars und weitere.
Drehen wir mal den Spieß um: gibt es eine miserable schlechte Flinte? Vermutlich nicht. Nicht mal aus der Türkei oder Rußland.
Renomierte Flintenbauer wie Beretta oder Perazzi haben auch schonmal Probleme.
Ich habe bisher keine einzige miserable Flinte gehabt.
Vor Jahren stand in einem engl. Magazin ein Bericht über ein engl. Estate, ein Grouse-Moor, welches ein steinreicher Industrieller kaufte.
Wie üblich in England wurde er nach seinen Flinten gefragt. Er schoß Italienische. "Warum keine Engländerin", wurde er gefragt?
"Nein", sagte er, "die kommen nicht in Betracht da er ein paar tausend Patronen jedes Jahr verschießt". "Er braucht Flinten die Halten".
Da kommt man dann in´s Grübeln.
Zufällig kam ich an eine Guerini. Sie begeisterte mich gleich. Also kaufte ich sie. Zufällig kam ich an eine Guerini. Liebe auf den ersten Blick.
Ich hätte auch zufällig an eine Faust geraten können
Bei einer Dickson - meine Lieblingsflinte - oder einer H&H, Boss, Purdey, W. Richard, W.Powell sieht es schon anders aus. Irgentwann bekomme ich mal eine. Die suche ich aber gezielt. Denn "Die" möchte ich dann haben.
Es gibt fantastische Flinten die wenig bekannt sind aber begeistern können. Wie zB eine Arrizabalaga:
http://stateofguns.com/ultimate-prestige...-shotguns-1865/
Ganz was feines. Mit "best gun´s" ohne weiteres vergleichbar. Eine Flinte für´s Leben. Aber leider auch selten zu bekommen.
Wie ich oft schon erwähnte: wir sind kein Flintenland.
Edward
PS
In England hatte CG eine Flinte für die Damen entwickelt. In Deutschland wurde eine Büchse für die Dianas entwickelt.
Das ist der Unterschied.
Noch eine Nebenbemerkung: Die mir bekannten frisch gebackenen Jagdscheininhaber die einmal im Kurs durchfielen hatten alle ein Problem mit der Flinte. Das sagt eigentlich alles.


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