#1

Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 01.12.2014 15:41
von Hotzenplotz • 424 Beiträge

Mein Personal hat diese Woche frei und so habe ich ihnen gerade etwas Kosmetik spendiert.
Sie haben das ganze Jahr hart gearbeitet......bei Wind und Wetter...



image.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

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#2

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 01.12.2014 17:23
von Gentleman • 1.532 Beiträge

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Mensch Hotzenplotz, hömma, wat is denn mit dich los ? ....mein lieber Kokoschinski, dat glänzt ja wie Hulle.........wat tuße dafür nehmen, dat dat so glänzen tut ?

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Flintenschießen. - Es geht um den perfekten Treffer. - Flintenschießen ist die freiwillige, individuelle Konfrontation mit der Notwendigkeit, sich zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.
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#3

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 01.12.2014 18:52
von Hotzenplotz • 424 Beiträge

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Woll ?!!!

das ist fett geölt und noch nicht eingezogen! Morgen ist die Speckschwarte wech. Nur etwas Wellness halt, wie ein Ölbad.

nehme gerne Schaftol, weil das später auf dem Hochsitz so schön riecht.

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8«_{Î

zuletzt bearbeitet 01.12.2014 18:55 | nach oben springen

#4

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 01.12.2014 20:18
von edward • 2.381 Beiträge

Wunderbar, ich liebe diese Arbeit. Mein Drilling muß auf Wellness noch bis Ende Januar warten; den benutze ich am häufigsten.
Wenn ich von einigen Jagdfreunden ihre Jagdwaffe sehe kriege ich das Grausen. Manche Flinte würde ich aus dem Verkehr ziehen. Aber einige Besitzer haben die Jagd schon zugegeben. Und die Flinte dient nur noch der Dekoration.
Ansich müsste es auch einen TÜV für Jagdwaffen geben. Aber das sagt man lieber nicht zu laut denn das könnte eine neue Einnahmequelle werden
Ende Jan. werde ich auch alles überholen: die Schäfte - Kratzer - und die Läufe putzen bis sie spiegeln. Die Gläser reinigen von Dreck und Schmier. Und den Drilling werde ich mal zum Nachsehen nach Frank...in Bielefeld bringen. Der Büchsenmacher Herr Damm ist Experte und sehr nett.
Der Riemen vom Drilling ist mir vor gut einer Woche gerissen. Gott sei Dank auf der letzten Sprosse der Leiter. Er viel aber weich in´s Laub. Nix passiert. Also nach Jahren mal den Riemen kontrollieren! Kontrolle muß sein.
Edward


be fair
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#5

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 02.12.2014 10:40
von achim • 165 Beiträge

Putzen kannse wa. Aber zum ballern nee. Dann lieber Kuchen verkloppen. Mann Mann lieber am warmen Waffeleisen sitzen, als aufen kalten Schiesstand


Ich bin zwar kein Proktologe, aber ich erkenne ein Arschloch wenn ich es sehe

zuletzt bearbeitet 02.12.2014 10:52 | nach oben springen

#6

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 02.12.2014 12:58
von Hotzenplotz • 424 Beiträge

Da sag ich jetzt mal nichts zu!

Hatte ich bei Dir nicht kürzlich schon den Smilie mit dem gestreckten Mittelfinger vermisst??????

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#7

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 02.12.2014 13:34
von edward • 2.381 Beiträge

Achim du weißt mit wem du es zu tun hast
Mit der Siegerin des ersten NRW-Cup liebe Kristin; super Leistung!!!!!
Das forum ist Stolz auf dich - auch wenn Achim wahrscheinlich voller Neid platzt - tja mein lieber Achim
Ich hoffe ich bin nächstes Jahr auch dabei. Dieses Jahr hat´s leider terminlich nicht gepasst.
Nochmal Glückwunsch
Edward


be fair
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#8

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 02.12.2014 18:27
von Gentleman • 1.532 Beiträge

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Angeregt durch den Threadstart " Wellness-Urlaub " habe ich mal etwas gestöbert. Zur Schaftpflege hatte ich bis dato noch nie den richtigen Draht.
Naja, ich habe auf jedenfall folgendes gefunden.......

Die kleine Schaftpflege !

Eine regelmäßige Schaftpflege ist bei den meisten Gewehrschäften, die sogenannte Ölschäfte haben, unerlässlich. Das Schaftholz ist in der Regel bereits vom Hersteller mit einer Ölimprägnierung versehen. Dies ist durch den Herstellungsprozess bedingt, da der Schäfter bei der Bearbeitung eines Rechts- oder Linksschaftes den vorgearbeiteten Schaftrohling im Ölbad entsprechend rechts oder links biegen muss. Daneben gibt es hochglanzlackierte Schäfte, die vor allem bei englischen Flinten und besonderen Liebhaberwaffen zu finden sind. Im rauen Jagdalltag werden solche Stücke allerdings selten eingesetzt.
Schaftöle machen das Holz wasserabweisend, schützen vor Fäulnis und Schimmelbefall, verstärken die Widerstandskraft gegen Witterungseinflüsse. Auch verhindern sie das Rau- und Fleckigwerden. Gleichgültig, ob edle Schäfte aus Nussbaum-Wurzelholz, aus Standard-Nussbaum, mit Schaftöl können Sie jedes Holz nach Ihren Wünschen behandeln.

Anwendung:
Das glatte Schaftholz mit einem fusselfreien Tuch abwischen und mit Schaftöl reichlich einstreichen. Ausgetrocknete und verwitterte Schäfte streichen Sie am Besten einige Tage hintereinander ein und lassen das Öl jeweils über Nacht einwirken. Auf diese Weise dringt das Schaftöl tief in das Holz ein und kann auf der Oberfläche vernetzen. Dadurch wird das Holz wasserabstoßend.
Nach dem letzten Auftragen verreiben Sie den Wirkstoff auf dem Schaftholz mit einem fusselfreien Baumwolltuch. Bewegen Sie dabei das zu einem kleinen Ballen geformte Tuch in kleinen Kreisen, um alle Holzporen gleichmäßig zu füllen. Wenn Sie kein fusselfreies Tuch zur Verfügung haben können Sie die Schlussbehandlung auch mit dem Handballen durchführen. Lassen Sie dann den Schaft nochmals über Nacht bei Raumtemperatur stehen, bevor Sie mit der Waffe ins Revier oder auf den Schießstand gehen. Auf diese Weise bildet sich der unsichtbare wasserabstoßende Film, der selbst einen Gießkannenregen spurlos abperlen lässt. Das Schaftholz hat nun einen schönen seidenmatten Glanz und ist für lange Zeit gegen Regen, Nässe, Fäulnis und Schimmel geschützt.

OK, dann werde ich mich mal an die Arbeit machen....... Frage, welches Schaftöl benutzt ihr ?

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Flintenschießen. - Es geht um den perfekten Treffer. - Flintenschießen ist die freiwillige, individuelle Konfrontation mit der Notwendigkeit, sich zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.
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#9

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 02.12.2014 20:55
von edward • 2.381 Beiträge

Im rauen Jagdalltag werden solche Stücke allerdings selten eingesetzt.
Die hochglanzpolierten Schäfte - geheimgehaltene Polituren - der Briten sind sehr wohl den rauhen Bedingungen der Jagd zu gbrauchen. Diese Jagd gibt´s heute so gut wie garnicht mehr. Die Jagdwaffen der Briten für die Großwildjagd in Afrika und Indien garantierten das überleben auf die Big Five.
Erst die Neureichen Snobs ließen die Gestaltung der - normalerweise - recht schlichten Flinten, Doppelbüchsen und Reperierer ausufern.
H&H, Rigby, Purdey, Boss bauten ansich Gebrauchswaffen. Und dennoch: eine 1890 gebaute Boss kann auch heute noch nicht in Qualität und ELEGANZ nicht übertroffen werden.
Zum Thema zurück: Die handpolierten Schäfte von Luxuswaffen sind unglaublich Wetterfest. Diese Politur wird durch Verbindung mit Sauerstoff so hart das nicht sehr schnell Kratzer entstehen. Bedingt durch die sehr glatte und harte Oberfäche. Und Regen kann ihnen garnichts anhaben.
Dazu kommt noch das diese Öle eine wunderbare Maserung fantastisch zur Geltung bringt. Selbst einfache Hölzer können eine schöne Färbung hervorbringen. Das ist bei meiner schlichten Sauer&Sohn der Fall.
Sehr viele Schäfte sind einfach nur in einem sogenannten Schaftoel getränkt, restliches Oel wird abgewischt und fertig. Diese Schäfte benötigen eine permanente Dauerbehandlung da dieses Oel nicht richtig aushärtet. Außerdem sind sie oft empfindlich gegen Druckstellen da die Oberfläche eben "nicht" ausgehärtet ist. Diese Schäfte haben meistens keine schöne Färbung, haben oft eine dunkle-braune, manchmal auch einen etwas gräulichen Farbton. Also keine schöne golden-rötliche Färbung.
Das habe ich meistens bei Ballistol-Schaftoel festgestellt. Dieses Oel habe ich vor sehr langer Zeit benutzt und war nie damit zufrieden.
Aber jedem das Seine, viele legen keinen Wert auf einen schönen Schaft und wollen auch nur einen Gebrauchsprügel.
Auch wenn eine aufwendige Handpolitur für hartem Gebrauch geignet ist, ist der Schaft richtig verhunzt, ist er aufwendig zu restaurieren.
Ergo, solch ein Schaft der ja in die tausende gehen kann, sollte man mit etwas mehr Aufmerksamkeit benutzen.
Schließlich lohnt es wegen dem besseren Wiederverkaufswert.
In der Bildergalerie habe ich eine Boss die den schönsten Schaft hat den ich je besaß. Hochglanz handpoliert, fantastisch.
Meine Arrietta habe ich selber poliert. MÜHSELIG! Das dauert wenigstens 2 Wochen. Länger ist besser.
Ich benutze CCL Oel.
Es gibt eine Hochglanzpolitur und Seidenmatte Politur.
Das dass weißfertige Holz natürlich perfekt geschliffen sein muß ist vorrausetzung. Völlig Fettfrei ohne Schleifspuren. Beim letzten Schliff vor dem Polieren sollten Baumwollhandschuhe getragen werden.
Dann der erste Schritt zum Polieren: UND DER IST ENTSCHEIDENT FÜR DIE QUALITÄT DER POLITUR!
Das ist der Porenfüller. Und das dauert lange. Porenfüller, trocknen, schleifen. Nicht mit Glaswolle. Und das 3-4-5x. Das dauert schon wenigstens eine Woche. Dann kommt das erste Auftragen vn Oel welches den Farbton eines schönen Schafts ergibt.
Wieder...3-4-5-6-x auftragen, trocknen und schleifen. Je öfter desto besser.
Ist das bisherige Oel vollkommen durch getrocknet kan mit der Politur angefangen werden. Jetzt kommt Gleitmittel und Härter auf einen Ballen und wird "dünn" in kreisenden Bewegungen aufgetragen. Sobald der Ballen "leicht anpeckt" sollte nicht weitergearbeitet werden. Mindest einen Tag stehen lassen. Und das so lange wie wir der Meinung sind; jetzt habe ich die Politur die ich möchte. Lasst die Jagdwaffe eine Woche stehen.
Jetzt stellt sich herraus ob ich bisher gut gearbeitet hatte. Sind matte Stellen zu sehen habe ich beim Porenfüller gefuscht.
Und das kann ein großes Problem werden. Ich muß alles wieder abschleifen.
In Hamm gibt es einen Schaftholzhändler der ein Oel anbietet welche nur aus einem Mittel besteht und in kürzester Zeit die schönste Maserung und Politur ergeben soll. Ich kenne die Politur nicht bin aber äußerst skeptisch.
Edward


be fair
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#10

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 02.12.2014 23:15
von Hotzenplotz • 424 Beiträge

Wir haben das Schaftöl früher aus Henna und Leinöl selber geköchelt.

Heute machen wir ne Flasche auf. Schaftol oder die runde Flasche mit engl. Schaftpflege. Komm nicht auf den Namen. Ist glaube ich, ein Stich einer Jagdszene drauf.

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#11

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 03.12.2014 08:01
von Gentleman • 1.532 Beiträge

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@ Hotzenplotz - Wir haben das Schaftöl früher aus Henna und Leinöl selber geköchelt.

....das klingt ja spannend, die kleine Hexenküche.........

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Flintenschießen. - Es geht um den perfekten Treffer. - Flintenschießen ist die freiwillige, individuelle Konfrontation mit der Notwendigkeit, sich zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.
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#12

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 03.12.2014 10:57
von achim • 165 Beiträge

Hallo Edward,

ich möchte keine Siegerin sein

Liebe Kristin,

meine Anerkennung und meinen Glückwunsch für deinen Sieg
Ein paar nicht Bösegemeinte Sticheleien sind doch das schönste. Ich freue mich auf Samstag. Aber nur wenn du mich nicht schlägst.


Ich bin zwar kein Proktologe, aber ich erkenne ein Arschloch wenn ich es sehe
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#13

RE: Wellness-Urlaub

in Reinigung und techn. Reparatur 03.12.2014 12:55
von Hotzenplotz • 424 Beiträge

Lieber achim,

Denke da wie Du, Sticheleien sind die Würze des Lebens!


... Und ich teile auch gerne aus! ( smilie mit Faust)

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