#1

Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 05.09.2014 08:47
von kingklops • 375 Beiträge

Jünger der heiligen Flinte...Wie siehts aus.... wer von Euch arbeitsscheuem Gesindel wird mit mir am 20.9 u 21.9. am Dornsberg sein?

Ich bin angemeldet, und mein Hotel is auch schon gebucht^^


Ein paar Bekannte konnte ich schon aktivieren..


Erstmalig Dornsberg..das wird ja mal nen Spaß.. 28g Stahl hol ich mir dieses WE in Aalten... da mal üben.. und nen Golftroley hab ich auch noch rumstehen.. mal sehen ob ne Flinte ins Bag passt... Soll ja ne Wandertour sein am Berg der Döner..
Erste Hinweise sagten mir ich muss offen bis ganz offen Choken.. Da Tauben nicht wirklich weit und durch Stahl ja noch enger..also werd ich mal mit Skeet und 1/4 probieren, denk ich..

Gruß klaus

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#2

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 08.09.2014 11:18
von kingklops • 375 Beiträge

Erste Probe mit Stahl war so lala... war in "het goor" Aalten, habe jetzt Gambore HV und black gold in stahl 28g.. Skeet und 1/4 choke lief gut, jedoch habe ich einige Tauben sinnlos verdaddelt und bin so "nur " um die 60% gelandet.. da geht mehr.. Looper vorbeigenagelt, Skeettauben..das war schon Aua..Kröhnender Abschluss war der Verlust der Abzugsfixierungsschraube meiner 682 im Compac Parcours im Rasen..Ersatz ist aber schon glücklicherweise in der Post.


Urlaub für 22.9. ist genehmigt... Freitagmittag hin dann bin ich zum Abendessen im Hotel..

Golftrolley ist gecheckt und funktionstüchtig, jedoch muss ich noch gucken ob die Flinte ins Bag passt..

Freue mich schon
Gruß Klaus


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#3

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 08.09.2014 11:25
von edward • 2.411 Beiträge

Hallo Klaus, lese grad deinen Bericht. Vielleicht sehen wir uns mal in nächster Zeit. Ich habe bisher nur 1x mit Weicheisen geschossen (Pacour).
Da würde ich gern nochmal das ein und andere testen. Die richtige Patrone herraus zu filtern ist meiner Auffassung nach schwierig.
Denn die "Tagesform" kann manches über den Haufen werfen. Ich habe schon viele Sorten (Blei) aus probiert. Wüede mich jemand fragen: welches ist nun die beste (...) so hätte ich keine Antwort bzw würde mich nicht festlegen. Ich könnte nur sagen: meine persöhnliche Meinung ist......
Das zählt aber nicht.
Edward


be fair

zuletzt bearbeitet 08.09.2014 11:26 | nach oben springen

#4

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 08.09.2014 11:50
von kingklops • 375 Beiträge

Wenn man die Patronenwahl "richtig" betreiben will bleibt nur eins zu tun:
Ausprobieren, mit Pappe..
jede Patrone mit dem jeweiligen Choke auf die Anschusswand und gucken, ob die Deckung OK ist...auf 25m, 30m und 45m
Das ganze mit jeder Patronen und Choke Kombination die man sich ausdenkt..Dann kann man Aussagen treffen für MEINE Flinte und MEINE Choke, ist Patrone XY die "beste"

Also für mich wären das Versuche in Blei mit 3/8 und 5/8 Choke
und Stahl in Cyl/skeet und Skeet / 1/4.. dazu hatte ich aber biosher noch keine wirkliche Lust... Sinnig wäre es aber alle mal.. was nützen 480m/s v0 wenn 10 Taubengroße Löcher in der Garbe auf 30m sind..

und das ständige Patronenwechseln ist ja der Gewöhnung und der konstaten Leistung auch nicht zuträglich..


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#5

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 08.09.2014 12:45
von edward • 2.411 Beiträge

Ich stimme dir zu; die Löcher in der Garbe sind so groß wie ein löcheriges Testen welches ja durch nicht eindeutig belegbare Erkenntnisse Hieb - und Stichfest belegt werden kann. Vor Jahren habe ich Jagdschrot auf großen Tapeten geschossen. Ich mache es nicht mehr da es nur Verwirrung stiftete. Es hört sich unqualifiziert an aber: fest dran glauben dass dieses die "Richtige" ist. Wie im wahren Leben.
Vor kurzem hatte ich auch verschiedene Patronen probiert. Mit jeder Sorte immer genau zwei Runden Trap geschossen. Ich lasse es jetzt endgültig sein.
Ich hatte eine Diskussion mit unserem Büchsenmacher. Ich solle mal die Schrotkugeln auf eine Glasscheibe legen und mir dann genau an schauen.
Habe ich gemacht und mehrere Sorten versucht zu vergleichen. Wie gesagt, ich lasse es jetzt endgültig sein.
Er schießt eine recht teure Rottweil (...) mit der ich garnicht gut klar kam. Aber vielleicht eine Kopfsache Ich unterstelle jetzt mal ganz banal: es gibt keine schlechten Patronen ! aber schon qualitätsunterschiede die aber - unterstelle ich mal - praktisch keine Auswirkungen haben werden. Wo soll denn der ausschlaggebende Unterschied bei Rottweil, B&P, Winchester, S&B, Fiochi und alle anderen Patronen liegen ? Abgesehen davon; in der Werbung rühmt sich jeder Hersteller mit einem Schützen der irgentwann irgentwo mal einen 1. gemacht hat. Wenn ich einen Sponsor hätte der mir 50000 Patronen zur Verfügung stellen würde....na dann würde wahrscheinlich auch in der obersten Liga mit spielen.
Fest an seine Patrone glauben...das wird wohl ausschlaggebend sein.
Edward


be fair

zuletzt bearbeitet 08.09.2014 21:02 | nach oben springen

#6

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 08.09.2014 14:21
von kingklops • 375 Beiträge

auch das , ja...
der Glaube an meine Hull FITASC hatte mir auch manche extreme Taube beschert..Obs jede andere Patrone auch getan hätte, weiss der Teufel..

Aber wenn ich nach nem 3 Sorten Test sagen kann Sorte X wirft die gleichmäßigste Garbe ohne große Löcher.. das beruhigt denke ich auch..
Nur müsste man es eben machen.. und genau dokumentieren.. Anschusswand, Bilder machen, evtl. Schrote zählen, Lücken dokumentieren und dann bewerten, ist das für mich gut genug?

Dann aber sollte man sowohl in der Übung als auch beim Spaßschießen als auch beim Wettkampf immer die selbe Patrone schießen und sich dann einen 1-3 Jahresbedarf in den Keller legen.. das wäre dann ne Palette.. und jenachdem ist man dann eben schonmal bei 24k x 20ct+...

Einen weiteren Einfluss haben aber auch die Tauben selber, und die Temperaturen..hatte mal nen Sommer, da habe ich in Vluynbusch Tauben aufgesammelt, die hatten 3-10 Löcher, sind aber gummiartig zusammengeblieben und nicht zerplatzt..


Deckung vor Kataloggeschwindigkeit ( V0, V3,5 etc etc hier unterscheidet sich auch jeder Hersteller in den Daten)
Verfügbarkeit vor Preis ( es ist teilweise haarsträubend wie lange man benötigt um mal 1000 Hull bekommen zu können)
bei gleicher Deckung gern die Schnellere,
wie brechen Tauben in 30m, in 45m, in 55m? Unterschiede in den Patronensorten erkennbar?

Was nützt die beste Deckung und beste Brechkraft, wenn mir genau bei der Sorte der Rückstoss zu "heftig" ist, dass ich dann unkonzentriert schieße?

Patronen ist glaube ich ein sehr weites Feld, wo man sich lange mit beschäftigen kann..

Oder aber man sagt : Bumm und gut, wenn es denn sein sollte, dass ich wegen meiner "minderwertigen" Patronenwahl eine Taube im Wettkampf verloren habe, ist das zu verschmerzen.

Oder es ist der Unterschied zwischen 92 Tauben als 2. und 93. Tauben als 1.. Platz..in der Liga würde ich glaube ich doch sehr lange testen bis ich die passende Patrone gefunden habe für meine Chokes und meine Flinte. Aber ob ich nun aber 35. oder 34. werde.. naja.. da ist es eher persönliche Befindlichkeit.

Trainerstunden werden mehr bringen als 5k "Premium" Patronen..

Trainerstunden um die Grundtechnik / Anschlag sauber zu bekommen, dann Maßschaft, dann Patronen... das wäre denke ich der richtigere Weg..


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zuletzt bearbeitet 08.09.2014 14:23 | nach oben springen

#7

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 08.09.2014 14:46
von Gentleman • 1.541 Beiträge

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ich mache mir schon lange keine Gedanken mehr über Patronen, Schrotgaben usw.....festgestellt habe ich nur das ich mit einer Hull Sovereign Fitasc auch nicht besser schieße als mit einer FOB Viper ....folglich liegt es an mir und meinem Können. Auf 70-80 % Treffer kommt man sehr schnell, die letzten 20 % sind der Anreiz sich stehts zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.

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Flintenschießen bedeutet eins sein mit der Natur. Es geht um den perfekten Treffer, um Harmonie mit der Welt - trotz ubiquitärer Widrigkeiten, trotz Wind und Wetter, trotz aller persönlicher Unzulänglichkeiten. Flintenschießen ist- in diesem Punkt dem Golfsport nicht unähnlich- die freiwillige, individuelle Konfrontation mit der Notwendigkeit, sich zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.
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#8

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 08.09.2014 15:41
von kingklops • 375 Beiträge

Es wird natürlich Grenzen geben, ab derer eine weitere Verbesserung unverhältnismäßigen Aufwand erfordern wird.
Wenn ich durch Trainerstunden eine Kontinuität reinbekomme, dass ich ständig 75 schieße ist der Anfang gemacht, wenn dann der Maßschaft nochmal auf dauer 3 Tauben bringt und die Patrone dann nochmal 1 Taube.. dann wäre man "arxx ab " bei 80. Dann kommt ein guter Tag mit 85 und ein schlechter mit 78.. Das wäre eine "Region" in der man durchaus zufrieden sein kann..einen Hasekamp zu erreichen, dafür habe ich zu spät angefangen, zu wenig Training, zu wenig Zeit und Geld.. Und man hat ja auch noch Familie, Urlaub, Jagd und andere Interessen...

Als Spaß ist es super, mit einem gewissen Anspruch ist es noch besser..Aber so wie bei mir, reicht "Talent" nicht für Top Ten Platzierungen..Ich denke, dass man bis 85/100 mit einem "vertretbaren" Aufwand kommen kann, ab da muss man sich jede weitere Steigerung hart erkämpfen, "ertrainieren" " mit Trainerstunden und besserem Equipment erkaufen..Es soll für mich Spaß bleiben, kein absoluter Leistungssport. Ich stagniere bei 70-80 mit Schwankungen nach unten...aber ohne jemals ne Trainerstunde genossen zu haben, noch eine angepasste Flinte etc etc..
Wirklich trainiert habe ich auch nie.. ich bin öfter Schießen ja.. aber konzentriertes Training ist das niemals gewesen...200 Tauben an nem Spaßtag geben einem ein gewisses Gefühl, man lernt ein kleines wenig Tauben zu lesen... aber Training ist das sicher nicht,...

Ob ein "dahinter" vom Mitschützen oder Puller immer eine realistische Einschätzung des Fehlschusses ist kann ich nicht sagen, ich selber habe nie eine Garbe fliegen sehen..Auch wenn ich hinter jemandem stehe.. Ich kann nur sehen wohin der Schrotbecher fliegt und wo die Mündung im Moment der Schussabgae ca. gewesen ist..Daraus kann man dann raten"knapp dahinter" .. oder ob ein krasser Höhenfehler vorlag..
Ebenso: wie weit warst du vor der Taube? Oder du musst 2m vor und 1m drunter..Das sind subjektive Schätzungen....wie sieht derjenige denn seine Mündung in der Relativbewegung zur Taube, wieviel sind gefühlte 2m auf einer Taube die sich mit 18m/s von einem weg bewegt?

Oft fahre ich auf einer Taube mit, schwinge dann ziellos davor und schieße.. Treffer also eher Glückssache.. oder aber ich bringe seehr oft das Korn an einen bestimmten Punkt vor der Taube, wo ich dann fliegen lasse...Im Grunde ziele ich jede einzelne der 100 Tauben...und je nach Schätzung des Vorhaltemaßes kommt es dann zu 75 glücklichen Treffern..

Ich kann mich mit meinen 70-75% im Grunde genommen schon anfreunden, wenn man den Aufwand des Trainings nicht konsequent betreiben will.. Aber dennoch will ich regelmäßig über 80 schießen, das wäre eine "Comfort Zone" in der ich gut leben könnte.. BC Werlte 72( erstes Turnier ever), BC Finale COE 66 (Dauerregen), BC COE 74, WTC 80, BC Arolsen 66( krank mit Rücken), SGS Bockenberg 75.. Das ist alles nicht wirklich schlecht, aber eben dann Platz 20-40 je nach Starterfeld..

bin ich gewillt mich zu verbessern bzw konstanter zu werden: ja
bin ich bereit ein gewisses Maß an Geld und Zeit dafür zu investieren: ja
muss ich auf meine Mittel achten: ja

also werde ich es in kleinen Schritten angehen..

3 Sorten Patronen sind gerade mal 20€
und die 2 Stunden zum Testen und Auswerten.

3 Trainerstunden sind 500€ mit Stand und Mun und Tauben etc..
Ein Maßschaft oder ein Ergosign sind gleich mal 800-2k €

Eine reines gun fitting in England sind ca 200€ dann hat man eine (körperliche) Momentaufnahme anhand derer man einen Schaft bauen lassen kann, oder die Maße auf einen Nill übertragen kann..Dazu kann man den Englandbesuch auch zum Schießen und Spaß haben nutzen. Grouse-Stand, Pheasant Tower, ein wenig english sporting mit Guide oder ohne..Dazu ein schöner Pub besuch, eine Runde Snooker, eine Runde Darts.. 1-2 Whisky.. sollte laufen..


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zuletzt bearbeitet 08.09.2014 15:42 | nach oben springen

#9

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 08.09.2014 21:52
von edward • 2.411 Beiträge

Die Kirche im Dorf lassen ! Ich meine es insofern das es wohl für uns alle eine Frage des machbaren ist. Wir müssen einfach Grenzen akzeptieren. Wir schiessen keine tausende Wurfscheiben im Jahr wie T. und R. Faulds oder Digweed. Und wir werden auch keine Weltmeister. Ein training unter Freunden, lockeres Schiessen mit Erfahrungsaustausch, Tipps und Ratschläge werden für mich persöhnlich immer wichtiger.
Ich werde keinen Instructor buchen. Wozu? Allerdings interessiert mich der ein und andere shooting ground zB in England schon. Einfach aus Erlebnissfreude. Gern lese ich Erfahrungen über Muni, Flinten, Wechselchokes, Schiessbrillen, Gehörschutz und und und.
Entscheident ist es für mich nicht.
Allerdings gibt es - für mich - einen wichtigen Punkt: ich hatte ja schon das mentale training erwähnt. Es ist für mich das non plus ultra für´s training geworden. Und daher sind Patronen sekundär geworden und anderes auch. Ich bin da aber eine Ausnahme.
Aber der Grand Prix in Holland hat mir klip und klar meine Schwächen auf gezeigt. Eigentlich ein Glücksfall Und das habe ich in der Neuro Psyche bestätigt bekommen. In Dorhout Mees war ich selten in der Lage die Wurfscheiben im Kopf ab zu speichern. Das kann nicht funktionieren.
Also erst mal das Problem lösen; daher auch mein Rückzug von den Wettkämpfen.
Anyhow, die Technik bleibt nicht stehen. Es wird immer etwas neues geben.
Edward
Ps: das sehen wo eine Wurfscheibe vorbei geschossen wurde geht schon. Es gehört Übung dazu um die Luftverwirbelung zu sehen.
Aaaaaber....man sollte damit sehr vorsichtig umgehen. Denn man kann sich sehr täuschen wie ich oftmals feststellte. Das gilt auch für Profis.
Eine Fehlinterpretation habe ich oft dadurch festgestellt das die Wurfscheibe sich ganz kurz in eine andere Richtung bewegte als wie jemand meinte du hast sie unterschossen o.ä.. Und wenn es wirklich ersichtlich ist das der Schütze die Flinte wenigstens 4-5m vor die Taube hatte (zB bei Skeet Stand 4) kann er sie niemals hinter her geschossen haben. Und wenn der Schütze im Schuss den Kopf hebt weil er kuckt ob er getroffen hat dann hat er fast immer die Taube unterschossen und nicht überschossen. Da gibt´s dann häufig Fehlinterpretationen.
Im Pacour wird es schon recht schwierig. Ich habe kaum Pacourerfahrung. Da hilft meistens nur eines: Erfahrungen und nochmal Erfahrungen sammeln.
Erfahrene Pacourschützen sind da sehr hilfreich.
Edward
Edward


be fair
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#10

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 09.09.2014 00:58
von kingklops • 375 Beiträge

Ich sehe ja Grenzen, diese sind bei ca. 80 vonn 100 Tauben im Turnier bei mir voll erreicht... die ein klein wenig zu verschieben wäre mir ja schon genug.. Wenn man mal 85 schaffen würde ist die neue Grenze eben bei 86 oder 87.. ab da wird die Luft gaaaaanz dünn und jede Taube ist eine Hürde wie von 50 auf 70.. einige die ich kenne schwanken da je nach Tagesform zwischen 85 und 95

Sicher um die 80 ist ein für mich durchaus gutes Niveau, das man dann halten könnte..
Ich sehe ein ungenutztes Potential bei mir.. und auch klare Grenzen.. 88-90 werde ich wohl erst in 10 Jahren bis nie schießen..
Turniere sind für mich größtenteils Spaß, neue Leute kennenlernen und im Kreise gleichgesinnter Schießen... gern auch mal nen lustigen Spruch, und ne Aufmunterung oder Lob an den Rottenkollegen, sofern dieser nicht in seiner "Zone" ist...

2001 habe ich mit jagdlichem Skeet angefangen.. da ist man schnell bei 12/15....nach so 10 mal nen Tag in Buke...habe da 2-4 mal im Monat schießen können... Voll gab es im Skeet seltenst mal..Trap habe ich schon damals gehasst.
dann 2002 mangels Möglichkeit fast aufgegeben und nur 1 mal im Jahr zur Vereinsmeisterschaft nach Buke.. aber auch das nur alle paar Jahre mal.. dazwischen 1 mal Skeet schießen, wenn der Kollege Zeit hatte. Erst 2009 mit dem Jagdschein kam das Interesse wieder.. zunächte DJV, und 2010-2011 dann der Spaß am Parcours. Mein jetziges Leistungsniveau habe ich nur durch 5-10K patronen im Jahr und jede Menge Spaß am Schießen erreicht.. Hätte man frühzeitig mal 500€ in nen Trainer gesteckt hätte man 20k+ Patronen sparen können.. das sind dann auch mal eben ca. 1500€..
Allein die Schießbrille hat mich schon weitergebracht...und die Erkenntnis des "falschen" Führauges.

Bisher habe ich mir nur Techniken abgeschaut und versucht selber umzusetzen.. Sobald ich am Schießen keinen Spaß mehr habe wird es eingeschränkt, bisher will ich aber viele Stände kennenlernen, da man auch so seinen Horizont und seine Erfahrung erweitert..
Da der Dornsberg auf der Wunschliste gaanz oben stand habe ich mir eben den Perazzi Cup ausgesucht und gebucht.. 2 Tage a' 100 Tauben.. wenn ich da wirklich an die 130-140 kommen sollte kann ich sehr zufrieden sein... Ob ich nun nen Tag Werlte mit 250 Tauben schieße oder nen Turnier ist mir fast egal...beides hat seinen Reiz und bringt mit Freude. im Jahr schieße ich so 2-5 Turniere..


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#11

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 09.09.2014 09:23
von edward • 2.411 Beiträge

Wichtig ist sein Nivou zu halten. 80 Tauben ist schon gut, davon bin ich weit entfernt. Da ich nur Trap und Skeet schiesse ist es sehr schwierig den Schalter im Kopf auf Pacour zu stellen. Wenn ich mal auf´n Pacour bin kriege ich das gewaltig zu spüren.
Trap und Skeet geht in Fleisch und Blut über, das schiesse ich ja seit ewigen Zeiten. Ansich hatte ich schon vor (als Rentner mit Zeit) die üblichen Wettkämpfe - Bezirksmeisterschft, Landesmeisterschaft, Deutsche Meisterschaft usw - mit zu machen. Habe ich aber dises jahr nicht gebacken bekommen. Eine Trefferqute von 90-100% ist kein Problem. Aber ich habe noch massive Aussetzer. Das muß sich erst geben.
Es ist grausam wenn man die ersten 5 Tauben vorbei schiesst obwohl man vorher fast ausnahmslos eine Trefferqout von 100% hatte. Vielleicht für eine Taube den 2. Schuss brauchte.
Da kann man durchdrehen. Obschon ich körperlich so fit bin das ich in meinem Alter fast noch Leistungssport (wie in früheren Zeiten) machen könnte (das erstaunt selbst den Prof. in Münster) habe ich nunmal diese momentanen black outs.
Eben eine Kopfsache.
Betonen möchte ich noch das ein guter Schiesstrainer seinen Sinn hat. Zu meiner Zeit als Jungjäger war die Ausbildung eine absolute Katastropfe.
Ich bemerkte das als ich vor ca 30 jahren zufällig an G.von Fürstenberg geriet. Zu der Zeit waren die Standaufsichten im Flintenschiessen überhaubt nicht aus gebildet. Ich hatte oft genug gehört: kauf dir einen Lieferwagen mit Muni dann kannst du schiessen. Welch ein Blödsinn. Ein paar Std mit einem Qualifizierten Ausbilder kann billiger sein als Standgebühren und Muni ohne Ende und sinnvollem Ergebniss.
Da erinnere ich mich an einem Tanzlehrer der immer sagte : Ein blutiger Anfänger ist leichter zu unterrichten als ein falsch geprägter Anfänger.
Für mich ist es nicht mehr entscheident und "den" Schiesslehrer zu finden wo die Chemie stimmt ist nicht einfach.
Ich habe meinen Stil und möchte ihn auch nicht mehr ändern.
Bedauerlich finde ich das viele junge Schützen oftmals nicht das richtige training vermittelt wird. Das sehe ich hier bei uns.
An dem Punkt kommt wieder das mentale training in´s Spiel. Das lässt zu wünschen übrig. Auch 18 jährige hängen mal durch.
Man kann sie nicht im Regen stehen lassen. Aber es gibt auch neue Wege.
Ich finde den Förderkreis der Wurftaubenschützen sehr fortschrittlich.
Edward


be fair
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#12

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 09.09.2014 09:52
von Gentleman • 1.541 Beiträge

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Flintenschießen lernt man durchs Flintenschießen ?

Theoretisch ist das Flintenschießen eine einfache Sache. Die praktische Umsetzung bietet allerdings immer wieder vielfältige Überraschungen.
Um mit der Flinte treffen zu können, muss man sich zunächst vom „zielenden“ Schuss verabschieden – Intuition und Übersicht sind gefragt. Für letztere ist es unabdingbar, beim Schießen beide Augen offen zu halten. Denn ohne einen räumlichen Eindruck von Ziel und Flinte wird so mancher Schuss sein Ziel nicht finden.

„ Augendominaz“, „ der richtige Anschlag“, „der richtige Stand- Fußstellung“ usw…….

Das Tempo, mit dem die Flinte ans Gesicht geführt wird, keine Hektik! Wichtig ist, dass ein Anschlag wie der andere gelingt. Ein Flintenlehrer sagte einmal: „Schnelles Flintenschießen hat nichts mit Hektik und Eile, sondern mit dem Weglassen von überflüssigen Bewegungen zu tun.“
So banal es klingen mag: Der Erfolg beim Flintenschießen kommt mit dem Flintenschießen. Theoretische Vorbereitung und Optimierung der Ausrüstung sind nur wenig zielführend, wenn der Anschlag nicht stimmt.
Routine ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Keiner der erfolgreichen Flintenschützen ist als Naturtalent geboren worden.
Bei allen diesen Sachen kann ein Schießlehrer sehr hilfreich sein. Allein kommt man sehr schnell an seine Grenzen.


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Flintenschießen bedeutet eins sein mit der Natur. Es geht um den perfekten Treffer, um Harmonie mit der Welt - trotz ubiquitärer Widrigkeiten, trotz Wind und Wetter, trotz aller persönlicher Unzulänglichkeiten. Flintenschießen ist- in diesem Punkt dem Golfsport nicht unähnlich- die freiwillige, individuelle Konfrontation mit der Notwendigkeit, sich zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.

zuletzt bearbeitet 09.09.2014 09:52 | nach oben springen

#13

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 09.09.2014 09:54
von kingklops • 375 Beiträge

Ja. man verbrät aus Spaß 50.000km Autobahn, geht 50 mal Schießen mit jeweils 100€ Mindestbudget an Tauben ..Verballert palettenweise Munition ..

Dafür hätte man sich an professionellem Training durchaus das ein oder andere Trainingslager mit ein paar Tagen leisten können..

Ich werde B. Kaldewei ausprobieren, und evtl. F. Hasekamp, und in England die ein oder andere Stunde nehmen...

Im normalen jagdlichen Spaßschießen hatte ich immer um die 12-14 Skeet und 12-14 Trap, also sichere 24 Tauben..... im Wetkampf hatte ich dann Müll und Elend.. einmal sogar nur 7 Skeet.. weil ich nach der 180 Büchse schon angefangen hatte zu rechnen...

Aber einiges an Publikum und Mannschaftsjüngern hat mir das DJV Schießen damals verhagelt, ebenso die Piffpaff Hornet und das Benehmen mancher Waidgenossen dort.
Dazu hatte das DJV Schießen wenig bis keinen jagdlichen Nutzen, die 10 auf den Wildscheiben ist nicht der ideale Haltepunkt beim Wild, mit ner Hornet schießt man kein Wackelschwein und auch nicht den laufenden Keiler.100m stehend Freihand ist eine absolute Ausnahme im jagdlichen Einsatz.
Schon bei Kreis- u. Bezirksmeisterschaften etc wurden sinnlose Beschränkungen auferlegt. Die Waffen sind Matchwaffen, keine Jagdwaffen.. Da schieße ich lieber Parcours( für mich an Wurfscheiben/Tontauben das BESTE was ich kenne), gehe ein paar Mal im Jahr ins Kino ( weils richtig Spaß macht), und 1-2 mal auf die 300m Bahn und gut is..

Solange in der jagdlichen Ausbildung "Laienprediger" mit fragwürdiger oder ganz ohne Qualifikation den angehenden Jägern das Schrotschießen beibringen, und hier auch schon auf das sinnfreie DJV Reglement achten.. Man verachtet Sportschützen, anstelle sich mit ihnen zu verbrüdern und gemeinsam auszubilden, man winkt sinnfrei nach den Tauben und versucht in 10 schlechten Terminen im Ausbildungsjahr mit jeweils 20 Schuss pro Termin und Kandidat einem "Schüler" das Schießen beizubringen, bzw man will ja garnicht dass er schießen kann, sondern nur, dass man die rein objektiv betrachtet minderwertige Schießprüfung besteht. 5 von 10 Kipphasen oder 3 von 10 Skeet.. was hat man denn erreicht wenn man das kann? Ja eine Prüfung ist Stress, aber das ist die erste Flugwildjagd später auch..


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#14

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 09.09.2014 10:52
von Gentleman • 1.541 Beiträge

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Kingklops Ich werde B. Kaldewei ausprobieren, ......................... und in England die ein oder andere Stunde nehmen...

Benedikt Kaldewei kann ich empfehlen, ich komme mit Ihm gut zurecht und kann mich auf Ihn einlassen. Was ich dort gemerkt habe war, daß man nach dem Training mit Ihm erst einmal schön vorbei schießt wenn man an die Umsetzung geht. Der Erfolg kommt später, wenn man nach seiner Anleitung schießt. Der Erfolg wird ausbleiben , wenn man wieder in seine alten Rituale verfällt. Wenn jetzt jemand meint, man nimmt eine Stunde bei einem Schießlehrer und trifft danach 10 Tauben mehr, der wird enttäuscht sein....... so läuft das nicht, es ist ein stetiger Prozess sich verbessern zu wollen. Ob es einem gelingt, zeigen die Treffer.......

Für 2015 haben wir mal eine Woche in England bei einem Schießtrainer ins Auge gefasst. Der Zeitpunkt, der Stand und alles weitere ist noch offen.
....wir stehen mit der Planung noch am Anfang......

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Flintenschießen bedeutet eins sein mit der Natur. Es geht um den perfekten Treffer, um Harmonie mit der Welt - trotz ubiquitärer Widrigkeiten, trotz Wind und Wetter, trotz aller persönlicher Unzulänglichkeiten. Flintenschießen ist- in diesem Punkt dem Golfsport nicht unähnlich- die freiwillige, individuelle Konfrontation mit der Notwendigkeit, sich zu verbessern. Mit der Erkenntnis, dass gut nicht gut genug ist. Mit lebenslangem Lernen, wohl wissend, dass Perfektion unerreichbar bleibt.

zuletzt bearbeitet 09.09.2014 10:54 | nach oben springen

#15

RE: Perazzi Cup 2014 Dornsberg

in Forentreffen und anderes 09.09.2014 11:49
von kingklops • 375 Beiträge

1-3 Stunden um die Grundtechnik mal zu Prüfen und grobe analyse.. dann ein paar Stunden im Abstand von ner Woche oder 2 um etwas zu festigen.

Mit meinem Freunden Gerald und Ewald will ich auch 2015 nach England denke mal H&H Shooting School.. Jeweils nen Tag Gun Fitting, dann Trainerstunden und ein paar Stunden oder Tage Sporting Clays schießen, auch mal mit Guide. Evtl auch ne Tour über H&H, Bisley und West London.. wir planen auch noch..


Es ist doch wie beim Golf.. eine Trainerstunde bringt am Anfang nix.. später reichen 1-2 Stunden im Jahr als Kontrolle


Man muss mit nem Trainer klarkommen, man muss ihn verstehen, seine Gesellschaft schätzen, dann kann man sich mit dem Trainer nen Plan ausarbeiten wie man an welchen Problemen arbeiten kann.. das Ganze über 5-10 Trainerstunden oder Termine...


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